Mahler, Symphonie Nr. 7 e-Moll

Aus dem Wiener Musikverein mit Leonard Bernstein, Wiener Philharmoniker

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Beschreibung

Der österreichische Komponist und Dirigent Gustav Mahler (1860-1911) führte die traditionsreiche Gattung der Symphonie ins 20. Jahrhundert. Seine Werke zählen heute zum Standardrepertoire jedes großen Orchesters. Die Siebte Symphonie, uraufgeführt am 19. September 1908 in Prag, besteht aus fünf Sätzen und ist, wie ihre beiden Vorgängerwerke, rein instrumental komponiert - ohne den Einsatz von Chor oder Soli wie die Symphonien Nr. 2 bis 4. Auf vier Sätze dunklen Charakters - zwei sind als "Nachtmusik" bezeichnet - folgt ein gleißend helles, jubelndes Finale. Als erster Dirigent nahm Leonard Bernstein alle Symphonien Gustav Mahlers nicht nur auf Schallplatte, sondern auch auf Video auf. Die zwischen 1971 und 1985 entstandenen Aufnahmen sind nicht nur ein einzigartiges musikalisches Dokument, sondern trugen auch zu einem neuen Verständnis von Mahlers Werk bei. "Alle Mahler-Symphonien, übrigens alle Mahler-Werke, sind voller Extreme. Extreme in der Dynamik, im Tempo, in emotionaler Bedeutung. Wenn die Musik kahl ist, dann ist sie sehr kahl; wenn sie dicht und kraftvoll ist, ist sie dichter und kraftvoller als die ganze Götterdämmerung; wenn sie leidet, dann leidet sie so, wie noch nie in der Musik gelitten wurde." (Leonard Bernstein) Diese Aufnahme entstand im Oktober 1974 im Wiener Musikvereinssaal.

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