Mahler, Symphonie Nr. 8 Es-Dur

Aus dem Wiener Konzerthaus mit Leonard Bernstein, Wiener Philharmoniker, Judith Blegen, Edda Moser, Gerti Zeumer

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Beschreibung

Der österreichische Komponist und Dirigent Gustav Mahler (1860-1911) führte die traditionsreiche Gattung der Symphonie ins 20. Jahrhundert. Seine Werke bilden heute das Standardrepertoire jedes großen Orchesters. Die Achte zählt zu den am größten besetzten Werken der Musikgeschichte und ist in ihrer bombastischen Wirkung vergleichbar mit Arnold Schönbergs Gurre-Liedern, die etwa zur gleichen Zeit entstanden. "Es ist das Größte, was ich bis jetzt gemacht. Und so eigenartig in Inhalt und Form, daß sich darüber gar nicht schreiben läßt. Denken Sie sich, daß das Universum zu tönen und zu klingen beginnt. Es sind nicht mehr menschliche Stimmen, sondern Planeten und Sonnen, welche kreisen" (Gustav Mahler). Mahlers 8. Symphonie entstand 1906 und wurde mit triumphalem Erfolg 1910 in München uraufgeführt. Hier erhielt sie auch ihren Beinamen "Symphonie der Tausend", denn unter der Leitung des Komponisten wirkten 1030 Personen an dieser gesungenen Symphoniekantate mit. Die 8. Symphonie war das erste Werk Mahlers, das ihm zu seinen Lebzeiten einen wirklich großen Erfolg einbrachte. Das besondere Renommee der Symphonie wurde aber vor allem durch die eigenartige Verknüpfung des lateinischen Pfingsthymnus "Veni, creator spiritus" mit der Schlußszene aus Goethes "Faust II" geprägt. Durch sie entsteht der eigentümliche Charakter des Werks zwischen Symphonie, Oratorium, Musikdrama und Erlösungsmysterium. Leonard Bernstein führte die Achte Symphonie 1975 bei den Salzburger Festspielen und anschließend im Wiener Konzerthaus auf, wo diese Aufnahme entstand. Die Bühne des Konzerthauses mußte zu diesem Zweck vergrößert werden, um Raum für das ungewöhnlich umfangreiche Orchester, die beiden Chöre, den Kinderchor und die Solisten zu schaffen. Als erster Dirigent nahm Bernstein alle Symphonien Gustav Mahlers nicht nur auf Schallplatte, sondern auch auf Video auf. Der zwischen 1971 und 1985 zum größten Teil mit den Wiener Philharmonikern realisierte Mahler-Zyklus war das erste Projekt in der über zwanzigjährigen Zusammenarbeit Leonard Bernsteins mit Unitel. Bernsteins Aufnahmen aller Mahler-Symphonien sind nicht nur ein einzigartiges musikalisches Dokument, sondern sie trugen auch zu einem neuen Verständnis von Mahlers Werk bei. "Alle Mahler-Symphonien, übrigens alle Mahler-Werke, sind voller Extreme. Extreme in der Dynamik, im Tempo, in emotionaler Bedeutung. Wenn die Musik kahl ist, dann ist sie sehr kahl; wenn sie dicht und kraftvoll ist, ist sie dichter und kraftvoller als die ganze Götterdämmerung; wenn sie leidet, dann leidet sie so, wie noch nie in der Musik gelitten wurde." (Leonard Bernstein)

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