Mahler, Symphonie Nr. 9 D-Dur

Aus der Berliner Philharmonie mit Leonard Bernstein, Wiener Philharmoniker

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Beschreibung

Der österreichische Komponist und Dirigent Gustav Mahler (1860-1911) führte die traditionsreiche Gattung der Symphonie ins 20. Jahrhundert. Seine Werke bilden heute das Standardrepertoire jedes großen Orchesters. "Ich war sehr fleißig und lege eben die Hand an eine neue Sinfonie. Das Werk selbst ist eine sehr günstige Bereicherung meiner kleinen Familie. Es ist da etwas gesagt, was ich seit längerer Zeit auf den Lippen habe - vielleicht (als Ganzes) am ehesten der 4. an die Seite zu stellen. (Doch ganz anders)", schrieb Gustav Mahler. Die Neunte erlebte ihre Uraufführung erst nach Mahlers Tod, 1912, in Wien unter der Leitung von Bruno Walter. Frei nach den Titeln, die Mahler seiner 3. Sinfonie gab, müßte die Überschrift der 9. Sinfonie "Was mir der Tod erzählt" lauten. Es scheint, als habe Mahler sein eigenes Lebensende vorausgeahnt. "Der erste Satz ist das Allerherrlichste, was Mahler geschrieben hat. Es ist der Ausdruck einer unerhörten Liebe zu dieser Erde, die Sehnsucht, in Frieden auf ihr zu leben, sie, die Natur, noch auszugießen bis in ihre tiefsten Tiefen - bevor der Tod kommt." (Alban Berg) Als erster Dirigent nahm Leonard Bernstein alle Symphonien Gustav Mahlers nicht nur auf Schallplatte, sondern auch auf Video auf. Die zwischen 1971 und 1985 entstandenen Aufnahmen sind nicht nur ein einzigartiges musikalisches Dokument, sondern trugen auch zu einem neuen Verständnis von Mahlers Werk bei. "Alle Mahler-Symphonien, übrigens alle Mahler-Werke, sind voller Extreme. Extreme in der Dynamik, im Tempo, in emotionaler Bedeutung. Wenn die Musik kahl ist, dann ist sie sehr kahl; wenn sie dicht und kraftvoll ist, ist sie dichter und kraftvoller als die ganze Götterdämmerung; wenn sie leidet, dann leidet sie so, wie noch nie in der Musik gelitten wurde." (Leonard Bernstein) Diese Aufnahme entstand am 10. März 1971 in der Philharmonie Berlin.

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