Mendelssohn, Violinkonzert e-Moll op. 64

Aus der Orchestra Hall, Chicago mit Georg Solti, Chicago Symphony Orchestra, Kyung-Wha Chung

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Beschreibung

Die koreanische Geigerin Kyung-Wha Chung, geboren 1948 in Seoul, studierte an der renommierten Juilliard School in New York. Sie zählte in den 70er und 80er Jahren zu den großen Geigenvirtuosen der Musikwelt. Im November 2011 nahm sie ihre Karriere nach einer verletzungsbedingten Pause wieder auf. Kyung-Wha Chung stammt aus einer Musikerfamilie: Ihr Bruder ist der Dirigent Myung-Whun Chung, ihre Schwester die Cellistin Myung-Wha Chung. Felix Mendelssohn Bartholdy hatte einen ganz bestimmten Solisten im Sinn, als er sein Violinkonzert e-Moll schrieb, das zweifellos zu den berühmtesten seiner Art zählt. Er komponierte es für Ferdinand David, Konzertmeister des Leipziger Gewandhausorchesters, dessen musikalischer Leiter Mendelssohn war. In diesem Werk weicht der Komponist von vielen traditionellen Komponenten des klassischen Konzertes ab, und zwar mit solchem Erfolg, daß sein Einfluß auf die nachfolgenden Komponistengenerationen noch zu spüren ist. Gleich der Beginn brachte Unkonventionelles für seine Zeit: Anstelle eines Orchestervorspiels beginnt die Solovioline direkt mit dem sich aufschwingenden, leidenschaftlichen Hauptthema. Die große Kadenz steht nicht am Satzende, sondern unmittelbar vor der Reprise. Der langsame Satz folgt ohne Pause; seine Schlichtheit und Gefühlstiefe haben fast schon religiösen Charakter. Die graziösen Melodien des dritten Satzes schließlich beschwören die Stimmung des Scherzo aus dem "Sommernachtstraum" herauf. Die Uraufführung mit Ferdinand David fand am 13. März 1845 unter der Leitung von Niels Gade in Leipzig statt. Diese Aufnahme mit Kyung-Wha Chung und dem Chicago Symphony Orchestra unter der Leitung des damaligen Chefdirigenten Georg Solti entstand im Oktober 1979 in der Orchestra Hall, Chicago.

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