Monteverdi, L'incoronazione di Poppea

Aus dem Opernhaus Zürich mit Nikolaus Harnoncourt, Rachel Yakar, Eric Tappy, Trudeliese Schmidt, Matti Salminen

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Beschreibung

Vor Poppeas Haus bekennt Ottone seine Liebe zu Poppea, die aber Nerones Geliebte ist und hofft, dadurch Kaiserin zu werden. Nerones Gattin Ottavia beklagt ihr Schicksal, und Seneca vermag sie nicht zu trösten. Als er Nerone von dem Vorhaben abbringen will, Poppea zur Kaiserin zu erheben, zieht er den Zorn des Herrschers auf sich. Im Garten Poppeas gelobt Nerone, die Geliebte zu krönen. Sie rät, Seneca zu töten. Wieder weist sie Ottone ab, und dieser beschließt, Drusillas treue Liebe zu belohnen. Gefaßt empfängt Seneca in seinem Landhaus die Nachricht, daß Nerone seinen Tod fordert. Er beruhigt seine Freunde und erfüllt den Befehl des Kaisers. Im kaiserlichen Palast befiehlt Ottavia Ottone, ihre Nebenbuhlerin Poppea zu töten. Nach langem Zaudern entschließt sich Ottone, die schlafende Poppea in ihrem Garten umzubringen, doch Drusilla entreißt ihm den Dolch und wird selbst als Mörderin verdächtigt. Drusilla nimmt vor Nerone alle Schuld auf sich, um Ottone zu retten. Dieser erklärt jedoch den wahren Sachverhalt. Er wird des Landes verwiesen, und Drusilla begleitet ihn. Ottavias Schuld an dem geplanten Mord gibt Nerone endlich das Recht, die Gattin zu verstoßen und an ihrer Stelle Poppea zu krönen. Lange Zeit war der Name Claudio Monteverdi lediglich ein Geheimtip unter Enthusiasten. Die Aufführungen seiner Bühnenwerke am Opernhaus Zürich in den siebziger Jahren brachten den Musikdramatiker Claudio Monteverdi erneut ins Gespräch und regten zu zahlreichen Neuinszenierungen seiner Opern an. Der überragende Erfolg der Monteverdi-Trilogie am Opernhaus Zürich (sie bestand aus den Werken "L Orfeo", "Il ritorno d'Ulisse" und "L'incoronazione di Poppea") ist einem Team zu verdanken, das mit der Inszenierung eine exemplarische Leistung vollbracht hat. Denn Nikolaus Harnoncourt als Dirigent und Jean-Pierre Ponnelle als Regisseur erreichten etwas Seltenes: Monteverdi für das Musiktheater wiederzubeleben und somit die alte These von der theatralischen Unattraktivität Monteverdis eindrucksvoll zu widerlegen. Das Orchester spielt ausschließlich auf Originalinstrumenten aus dem 17. Jahrhundert oder auf speziell angefertigten Kopien historischer Instrumente. Das Ensemble des Opernhauses Zürich gastierte mit den Produktionen in Hamburg, Wien, Edinburgh, Berlin, Mailand, Wiesbaden und München. "Ponnelle und Harnoncourt bringen nicht den toten Monteverdi zur Aufführung, sondern den lebenden, den genialen Schrittmacher der Opern-Genies, unter denen er sich mit Sicherheit zu Hause wissen darf - so viel und so oft man ihn auch in Zukunft bearbeiten wird. Inzwischen meint man manchmal sogar, daß Monteverdi nichts anderes ist als das geniale Vorecho oder sogar die musikalische Steigerung des namens Verdi." (Die Welt) "Nikolaus Harnoncourt hat in Zürich eines der aufregendsten Opernereignisse seit langer Zeit geboten." (Die Zeit) "Zu Ponnelles opulentem Augenschmaus lieferte Harnoncourt die saftige Ohrenweide: nicht Zopf und Bart, sondern musikalischen Sturm und Drang. Seine Meistersinger... brillierten in ihren virtuosen Partien, als sei Monteverdi Verdi. Das Orchester handhabte das historisch-exotische Instrumentarium mit stilsicherer Selbstverständlichkeit. Längst sind die drei Monteverdi-Opern aus Zürich in andere europäische Metropolen exportiert worden; als 'Hit, der alle rasend machte' (Hamburger Abendblatt) zur 300-Jahr-Feier an die Hamburgische Staatsoper, als 'großartiges Projekt' (The Guardian) zum Edinburgh-Festival. 'Das Publikum applaudierte auf offener Szene', meldete La Stampa vom Auftritt der Züricher in der Mailänder Scala, 'als wenn es in der Cavalleria rusticana säße.' 'Schöneres' jubelte der Wiener Kurier, 'ist auf den internationalen Opernbühnen derzeit nicht zu sehen und zu hören." (Der Spiegel, Nr. 26, 1979)

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