Monteverdi, La Favola d’Orfeo

vom Vicenza Opera Festival mit Iván Fischer, Emőke Baráth, Valerio Contaldo, Michal Czerniawski, Cyril Auvity

Ihr digitaler Klassik-Treffpunkt

Streamen Sie mit fidelio die schönsten Opern, Konzerte, Ballette und Dokumentationen in bester Bild- und Tonqualität – ob unterwegs auf Ihrem Tablet, Computer, Smartphone oder Zuhause auf Ihrem Fernsehgerät.

  • Exklusive Live-Übertragungen
  • Umfangreiches Klassikarchiv
  • Beste Bild- und Tonqualität
  • Streaming auf TV, Tablet, Web & Mobil
Jetzt kostenlos testen

Beschreibung

„Dieses Werk ist nicht nur eine der schönsten Opern überhaupt, sondern hat auch einen starken Bezug zum Teatro Olimpico in Vicenza. Das Theater wurde 1585 gebaut, einige Jahre, bevor L’Orfeo in Mantova uraufgeführt wurde. Die Oper passt perfekt in dieses wunderschöne Theater. Es gibt noch einen anderen wichtigen Punkt: Mich fasziniert das Finale. In der Originalfassung (im Libretto und in den griechisch-römischen Quellen) steigt Orpheus aus der Unterwelt empor und wird von verrückten, ekstatischen Frauen, die sehr böse auf ihn sind, ermordet. Warum? Weil Orpheus Frauen ablehnt – er will sich nie wieder verlieben, nachdem er seine „perfekte“ Euridike zweimal verloren hat. Die beschuldigten verrückten Frauen (Anhängerinnen von Dionysus, die ein wildes Bacchanal aufführen) reißen ihn in Stücke. Normalerweise wird diese Oper mit einem geänderten Schluss aufgeführt, den Monteverdi einige Jahre nach der Uraufführung komponierte. In dieser zweiten Fassung gibt es kein Bacchanal, sondern Apollo erscheint vom Himmel und erhebt Orpheus zu den Göttern. Die Oper endet mit einem Happy End, mit einem konventionellen Finale. Ich bin davon besessen, L’Orfeo mit dem Bacchanal aufzuführen. Dafür werde ich die fehlende Musik im Stil von Monteverdi komponieren. Wir werden eine Weltpremiere des originalen Konzeptes erleben, 500 Jahre nachdem es geschrieben wurde!“ Iván Fischer, Künstlerischer Leiter

Empfehlungen

Jetzt kostenlos testen