Mozart, Ascanio in Alba

Von den Salzburger Festspiele mit Ádám Fischer, Sonia Prina, Iris Kupke, Marie-Belle Sandis, Diana Damrau

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Beschreibung

Mailand 1771: Voller Stolz berichtet Leopold Mozart im März vom Auftrag der Kaiserin Maria Theresia, der "unserem Sohn eine unsterbliche Ehre" bereite: Für die Hochzeit des Erzherzogs Ferdinand mit Maria Beatrix von Este soll Wolfgang ein Festspiel komponieren! Die Herausforderung ist umso größer, als der junge Mozart durch andere Auftragswerke scharfe Konkurrenz zu fürchten hat. Die Arbeit an diesem Werk, dem ein Libretto von Giuseppe Parini zugrunde liegt, dauert gerade einmal zwei Monate. Trotz der kurzen Bearbeitungszeit erringt der 15jährige Komponist mit "Ascanio in Alba" höchsten gesellschaftlichen Ruhm und Ehre am Habsburger Hof. Die Handlung: In einer mythischen Landschaft verkündet die Göttin Venus ihrem Sohn Ascanio, daß er bald Herrscher über die neu entstehende Stadt Alba werden und außerdem die schöne Nymphe Silvia heiraten soll. Vorher darf er seine Braut sehen, sich aber nicht zu erkennen geben, um ihre Tugendhaftigkeit zu prüfen. Durch Amors Zutun träumt Silvia allerdings seit vielen Jahren von einem Unbekannten, obwohl sie Ascanio versprochen ist. Dabei ahnt sie nicht, daß ihr Traumprinz Ascanio ist. Als Silvia den unbekannten Geliebten erblickt und Ascanio sich nicht zu erkennen gibt, flieht sie, um ihre Tugend nicht zu gefährden, da sie ja einem vermeintlich Anderem versprochen ist. Venus klärt schließlich die Identität ihres Sohnes auf und führt die Liebenden, die ihr Land und Geschlecht glücklich und berühmt machen sollen, zusammen. Die Protagonisten dieser Festa teatrale, hinter denen unschwer die österreichische Kaiserin, der Erzherzog und seine Braut zu erkennen sind, bleiben nicht ferne allegorische Wesen, sondern erhalten menschliche Züge; die Musik verläßt den Rahmen prachtvoller, barocker Repräsentation und zeigt Mut zur Empfindsamkeit und Intimität. Die Salzburger Festspiele zeigten 2006 das Jugendwerk Mozarts in einer vielgelobten Inszenierung von David Hermann aus dem Nationaltheater Mannheim: Der Regisseur setzt Schauspieler neben die Sänger, die die Texte der Rezitative zusammenfassen. So entsteht ein "ironisch reflektiertes Regie-Spiel um Liebe, Lust, Traum und Staatsräson", wie die Frankfurter Allgemeine Zeitung schreibt.

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