Mozart, Così fan tutte

Opernfilm mit Karl Böhm, Gundula Janowitz, Christa Ludwig, Luigi Alva, Hermann Prey

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Beschreibung

1928 als Tochter von Sängern in Berlin geboren, wurde Christa Ludwig in ihrer fast fünfzig Jahre umfassenden Musikerlaufbahn die bedeutendste deutsche Mezzosopranistin ihrer Generation. Sie trat nicht nur an allen großen Opernhäusern auf, sondern hat sich auch als Konzert- und Liedsängerin von höchstem Rang weltweit einen Namen gemacht. Neapel, Mitte des 18. Jahrhunderts. Ferrando und Guglielmo rühmen die Treue ihrer Verlobten, der beiden Schwestern Dorabella und Fiordiligi. Der Skeptiker Don Alfonso hält alle Weiber für untreu und will es den jungen Männern beweisen, wenn sie sich einen Tag lang an seine Anweisungen halten. Die Wette gilt. Don Alfonso teilt den Schwestern mit, daß ihre Verlobten in den Krieg ziehen müssen. Diese kehren als albanische Edelleute verkleidet zurück und machen jeweils der Braut des anderen den Hof. Nach anfänglicher Zurückhaltung sind die beiden Frauen bald einverstanden, die Fremden zu heiraten. Gerade als sie dabei sind, die Eheverträge zu unterschreiben, sorgt Don Alfonso für Aufklärung. Beschämt müssen die Damen Farbe bekennen. Don Alfonso versöhnt die Paare mit philosophischer Resignation: So machen es alle - Cosě fan tutte! "Così fan tutte" enthält einige der schönsten Arien von Wolfgang Amadeus Mozart (1756-1791) und die meisten Ensembles all seiner Opern. Das Libretto galt zu seinen Lebzeiten als frivol, doch zeigt es deutlich Mozarts realistische und unverklärte Betrachtungsweise der Geschlechter. Für diese Studioproduktion standen die besten Sänger der damaligen Zeit zur Verfügung. "Václav Kaslik war der Regisseur. Man kennt ihn: Er ist einer der musikalischsten unter den Regisseuren unserer Zeit; seinem Naturell mußte gerade diese Oper entsprechen. Mozarts bezauberndes Maskenspiel der Liebe kam seiner Neigung zum Spielerischen entgegen. Und dieses bezaubernde Ungewisse, dieses köstlich Verspielte war durchaus in den einzelnen Personen: Personen, die nicht nur sehr schön und lebendig sangen, sondern auch so agierten, die jede, auch die kleinste Geste, die leiseste Regung der Augen, des Gesichts, souverän kontrollierten und ausspielten - kurz und gut: jeden Gedanken an die Oper gründlich verscheuchten und sich als wirkliche Schauspieler zeigten. Musikalisch bewegte sich die Aufführung im Bereich des Idealen: Karl Böhms Affinität gerade zu diesem Werk ist bekannt; sie bestätigte sich in seinem gleichermaßen bestimmten und gelösten, heiteren und bedeutsamen Musizieren ein neues Mal." (Neue Zürcher Zeitung)

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