Mozart, Die Zauberflöte

Von den Bregenzer Festspielen mit Patrick Summers, Alfred Reiter, Norman Reinhardt, Eike Wilm Schulte, Ana Durlovski

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Beschreibung

Die Bregenzer Festspiele haben sich zu einem international vielbeachteten Musikereignis entwickelt. Auf der Seebühne mit rund 7000 Plätzen wird ein populäres Werk des Musiktheaters aufgeführt, während im Festspielhaus regelmäßig eine Opernrarität auf dem Spielplan steht. Weit über die Grenzen der klassischen Musik hinaus bekannt wurden die Festspiele als Schauplatz des James-Bond-Films "Ein Quantum Trost". Die Bregenzer Festspiele zeigen in diesem und im nächsten Sommer Wolfgang Amadeus Mozarts 1791 uraufgeführte "Zauberflöte", eine der beliebtesten Opern der Welt, als Spiel auf dem See. Regie führt Festspielintendant David Pountney, das Bühnenbild stammt von Johan Engels, die Kostüme und das Puppendesign entwarf Marie-Jeanne Lecca. Das Trio sorgte am Bodensee zuletzt 2010 mit der Oper im Festspielhaus "Die Passagierin" von Mieczyslaw Weinberg international für großes Aufsehen (am 23. Juli in unserem Programm). Über die Inszenierung schreibt David Pountney: "Die Zauberflöte" vermittelt ein aufgeklärtes, humanistisches Ideal des Menschseins: Am Ende tragen ein normaler Mann und eine normale Frau die Verantwortung für die Zukunft der Gesellschaft, während sich der Machtapparat von Königinnen und Priestern als überflüssiges Brimborium erweist. Es gibt eine Stelle, in der Sarastros Priester sich fragen, ob es Tamino wohl gelingen werde, alle Prüfungsaufgaben zu meistern, denn er sei ja ein Prinz. Sarastro antwortet: "Noch mehr - er ist Mensch!" Am Ende der Oper sieht man Tamino und Pamina nicht mehr als Prinz und Prinzessin, sondern tatsächlich nur als einen Mann und eine Frau: Für mich ist das das Fazit dieses Stücks. "Die Zauberflöte" ist durchdrungen von den Ideen der Aufklärung, einer Bewegung, die den menschlichen Verstand in den Mittelpunkt rückte und damit die Autorität althergebrachter Mächte wie Adel und Religion in Frage stellte. Würde sich aber die "Zauberflöte" nur um solche Dinge drehen, wäre diese Oper wohl schon längst in Vergessenheit geraten. Mozart jedoch gelingt ein Spagat, wie wir ihn sonst nur von Shakespeare kennen: "Die Zauberflöte" ist auch ein wunderbar erzähltes Märchen! Sie ist charmant und unterhaltsam, bezaubernd und witzig, romantisch und geistreich - und transportiert nichtsdestotrotz eine große philosophische Botschaft. "Fantasy-Spektakel der Superlative" (Kurier) "Neue Antworten auf die ewigen Fragen der Zauberflöte" (Tagesspiegel) "Eine so bunte wie kluge Zauberflöte" (Die Welt) "Ein Spektakel der hohen Schule" (NZZ)

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