Mozart, Don Giovanni

Von den Salzburger Festspielen mit Wilhelm Furtwängler, Cesare Siepi, Lisa Della Casa, Otto Edelmann, Anton Dermota

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Beschreibung

Cesare Siepi, geboren am 10. Februar 1923 in Mailand, war über vier Jahrzehnte als Sänger tätig und zählte zu den führenden Bassisten im italienischen Fach. Er debütierte 1941 als Sparafucile in "Rigoletto". Nach dem Zweiten Weltkrieg begann seine internationale Karriere: Siepi trat an den großen Opernhäusern der Welt wie der Mailänder Scala, an der Metropolitan Opera New York, der Wiener Staatsoper, dem Royal Opera House Covent Garden und bei den Salzburger Festspielen auf. Als seine Paraderolle galt Mozarts Don Giovanni; die vorliegende Aufnahme legte den Grundstein für diese Berühmtheit. Siepi erweiterte sein Repertoire um Bass-Partien wie Boris Godunow, Gurnemanz (Parsifal), Sarastro (Die Zauberflöte), Méphistophélčs (Faust) und trat sogar am Broadway auf. Cesare Siepi starb am 5. Juli 2010 in Atlanta, wo er sich mit seiner Familie rund 50 Jahre zuvor niedergelassen hatte. Die restaurierte und technisch verbesserte Fassung des "Don Giovanni"-Films von den Salzburger Festspielen 1954 dokumentiert zum einen eine großartige Aufführung dieser bekannten Mozart-Oper mit einer exzellenten Besetzung, an deren Spitze der legendäre Cesare Siepi sowie Elisabeth Grümmer und Lisa della Casa stehen. Zum anderen handelt es sich aber auch um das letzte Bilddokument der Kunst Wilhelm Furtwänglers (1886-1954), sozusagen um das Vermächtnis eines großen Dirigenten. Furtwängler, ein Gigant unter den Dirigenten des 20. Jahrhunderts, leitete viele Jahre die Berliner Philharmoniker. Außerdem tätig als Chefdirigent am Leipziger Gewandhaus, in enger Zusammenarbeit mit den Wiener Philharmonikern und auf zahlreichen Konzerttourneen, war Furtwängler einer der ersten "Reise-Dirigenten" der Musikgeschichte. Zwischen die Fronten der Politik geraten, entdeckte er nach dem Zweiten Weltkrieg in den Salzburger Festspielen einen neuen, außergewöhnlich fruchtbaren Wirkungsbereich für sein Schaffen. Sein "Fidelio" von 1948 leitete ein goldenes Zeitalter denkwürdiger Vorstellungen in Salzburg ein. Furtwänglers Aufführungen setzten Maßstäbe, die bis heute gültig sind. Dieser Film bietet die seltene Gelegenheit, seine faszinierende künstlerische Arbeit zu erleben, die immer wieder mit den Attributen "unnachahmlich" oder "unwiederholbar" beschrieben wird. "Ein ohren- bzw. augenfälligeres Erinnerungsmal für den großen Dirigenten Wilhelm Furtwängler, dessen letzter Gruß Mozart galt, läßt sich nicht errichten" (Süddeutsche Zeitung).

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