Mozart, Idomeneo, Rè di Creta - 22.2., 19:00 Uhr

Live aus der Wiener Staatsoper mit Tomáš Netopil, Bernard Richter, Rachel Frenkel, Irina Lungu, Valentina Nafornita

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Beschreibung

Tragédie lyrique (Dramma per musica) in drei Akten Idomeneo, 1781 in München uraufgeführt, gilt als Mozarts erste „große“ Oper, ein Werk, mit dem der reife Komponist Mozart – obwohl erst 25 Jahre alt – die Opernbühne betritt. Erzählt wird die aus der griechischen Mythologie stammende Geschichte des kretischen Königs Idomeneo, der sich zwischen dem Leben seines Sohnes Idamante und dem Wohl seines Volkes entscheiden muss. „Worum geht es in Idomeneo? Es geht um Menschen, die nach einem langen, furchtbaren, konsequenzenreichen Krieg – über den wir bis in die heutige Zeit noch sprechen – nach Hause kommen, aber die Last der Ereignisse noch mit sich tragen. Sie alle haben gewissermaßen Gepäck, das sie nicht ablegen können.“ (Kasper Holten) WIEDERHOLUNGEN 23.2. 11:00 & 19:00 Uhr 24.2. 11:00 & 19:00 Uhr 25.2. 11:00 & 19:00 Uhr INHALT Idomeneo ist die erste Blüte des zur vollkommenen musikdramatischen Reife gelangten mozartschen Genies. Ilia, die Tochter des letzten trojanischen Königs Priamos, lebt als Kriegsgefangene auf Kreta. Obwohl sie die Vernichtung ihrer Heimat durch die griechischen Verbündeten nicht vergessen kann, fühlt sie sich zu Idamante, dem Sohn des kretischen Königs Idomeneo, in Liebe hingezogen. Doch auch Elettra, die nach der Ermordung ihrer Mutter auf Kreta Zuflucht gefunden hat, liebt Idamante. Als dieser allen Trojanern die Freiheit schenkt, da die Schiffe seines heimkehrenden Vaters endlich gesichtet wurden, und überdies Ilia seine Liebe bekennt, stürzt Elettra in tiefste Verzweiflung. Idomeneo kann allerdings nur unter Mühen dem Seesturm, in den seine Schiffe geraten sind, entkommen. Erst sein Schwur, den ersten Menschen, der ihm nach der Landung begegnet, zu opfern, besänftigt den Meeresgott Neptun. Als Idomeneo feststellen muss, dass es niemand anderer als sein Sohn Idamante ist, dem er zuerst am Strand begegnet, sucht er nach einem Ausweg. Auf den Rat Arbaces sollen daher Elettra und Idamante Kreta verlassen und als neues Königspaar den Thron von Argos besteigen. Doch ein von Neptun entsandtes Ungeheuer, das während eines Gewitters aus dem Meer aufsteigt, verhindert die Abreise. Da Idamante von Ilia immer noch kein Liebesgeständnis erhalten hat und er die Härte seines Vaters ihm gegenüber nicht begreift, beschließt er, den Tod im Kampf mit dem Ungeheuer zu suchen. Als Idomeneo bekennt, dass nur die Opferung seines Sohnes Neptun versöhnen könne, breitet sich im Volk Bestürzung aus. Nun ist der König bereit, seinen Sohn darzubringen - und das, obwohl Idamante das Ungeheuer im Zweikampf besiegt hat. Als er zur Opferung des todesbereiten Idamante ansetzt, erklärt sich Ilia bereit, an seiner Stelle sterben zu wollen. Da verkündet eine Stimme, dass Idomeneo zurücktreten solle und Idamante und Ilia als König und Königin den Thron auf Kreta einzunehmen haben. Das Volk huldigt dem neuen Paar, nur Elettra verflucht ihr Schicksal.
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