Mozart, La finta semplice

Von den Salzburger Festspiele mit Michael Hofstetter, Malin Hartelius, Josef Wagner, Matthias Klink, Marina Comparato

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Beschreibung

Die komische Oper "La finta semplice" (Die verstellte Einfalt), die Mozart als Zwölfjähriger schrieb. Zu Beginn des Jahres 1768 hatte Kaiser Joseph II. angeregt, daß Mozart eine Oper komponieren und auch selbst dirigieren sollte. Den Text verfaßte Marco Coltellini nach der gleichnamigen Komödie von Carlo Goldoni. Die geplante Uraufführung in Wien kam jedoch aufgrund von Intrigen nicht zustande; Mozarts erste Opera buffa wurde vermutlich erstmals 1769 in Salzburg gespielt. Die Handlung: Die schöne Giacinta möchte den ungarischen Hauptmann Fracasso heiraten, dessen Sergeant Simone hat ein Auge auf das Kammermädchen Ninetta geworden. Dafür brauchen sie aber die Zustimmung von Giacintas älteren Brüdern Cassandro und Polidoro, die jedoch als regelrechte Frauenfeinde gelten. Fracassos Schwester, die Baronin Rosina, greift zu einer List: Mit verstellter Einfalt wickelt sie Cassandro und Polidoro um den Finger und macht sie zu eifersüchtigen Konkurrenten. Nach planmäßigen Verführungen, dem Raub von Preziosen und einer fingierten Flucht kommt es zum Happy End: Rosina entscheidet sich für Cassandro, Ninetta und Simone bleiben zusammen, und Giacinta darf endlich Fracasso heiraten - nur Polidoro geht leer aus. Regisseur und Choreograph Joachim Schlömer präsentierte bei den Salzburger Festspielen 2006 eine Trilogie unter dem Titel "Irrfahrten" mit Werken von Wolfgang Amadeus Mozart, die den kompositorischen Werdegang Mozarts aufzeigen soll - eine Paraphrase auf das Leben des Künstlers. Der Titel "Irrfahrten" deutet dabei auf die Irrwege, Krisen und oft schmerzhaften Prozesse der Suche hin, die ein Künstler durchleben muß, um sein schöpferisches Talent zur Reife zu bringen. "La finta semplice" bildet den ersten Teil der Trilogie.

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