Inhalt

»Le nozze di Figaro« gilt mit Recht als Musterbeispiel einer musikalischen Komödie. Gemeinsam mit seinem Librettisten Lorenzo Da Ponte war dem 30-jährigen Wolfgang Amadeus Mozart eine Oper gelungen, die neue Maßstäbe setzte – mit ihrer Vitalität, ihren blitzschnellen Umschwüngen, ihren vielfachen Irrungen und Wirrungen und einer Musik, die tiefe Empfindsamkeit ebenso in sich trägt wie Humor und Esprit.

Mit den drei Da-Ponte-Opern Mozarts begeben sich Regisseur Vincent Huguet und Dirigent Daniel Barenboim auf eine Reise durch die Zeit, indem sich die Figuren weiterentwickeln und verwandeln. Lieben und Leiden junger Menschen in Gestalt von wahren wie vorgetäuschten Emotionen kommen auf die Bühne – wobei im Falle des »Figaro«, der den zweiten Teil dieser Trilogie bildet, diese Lebenswelten in den 80er Jahren mit ihrem speziellen Stil und Charme angesiedelt sind. Temporeichtum und Situationskomik gelangen dabei ebenso zum Vorschein wie Nachdenklichkeit und Melancholie. Die immense Differenzierungskunst, wie sie sich in Mozarts Wunderwerk so eindringlich zeigt, wird sich auch in der musikalischen und szenischen Darstellung widerspiegeln. Mit »Così fan tutte« und »Don Giovanni« kommen dann in der Saison 2021/22 die beiden anderen Da-Ponte-Opern auf die Bühne, als Teil 1 und 3 dieser eigens für die Staatsoper konzipierten Trilogie.

© Staatsoper unter den Linden

Details

Besetzung

Empfehlungen

Zugehörige Kollektionen