Mozart, Symphonie Nr. 1 Es-Dur KV 16

mit Karl Böhm, Wiener Philharmoniker

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Beschreibung

Wolfgang Amadeus Mozart schrieb seine erste Symphonie 1764/65 als Achtjähriger in London. Anregung fand der Knabe vor allem in den Werken eines deutschen Komponisten, der sich in London niedergelassen hatte: bei Johann Sebastian Bachs jüngstem Sohn Johann Christian, mit dem Mozart eine lebenslange Freundschaft verband und der seinen Stil nachhaltig beeinflußte. Die vorliegende Symphonie ist ein frühes Zeugnis der noch jungen Gattung und verbreitet die Stimmung der italienischen Opera buffa, während ihre Frische in Verbindung mit einem Vergnügen an klanglichen Experimenten bereits auf den Erfindungsreichtum und die Meisterschaft des späteren Mozart hinweist. Der österreichische Dirigent Karl Böhm (1894-1981) war weltberühmt durch seine Mozart-Interpretationen. Obwohl er sich anfangs sehr zu Wagner hingezogen fühlte, wurde Böhm durch seine Freundschaft mit Richard Strauss zu einem profunden Kenner und Bewunderer von Mozarts Musik. In seiner Autobiographie schrieb Böhm, Strauss habe ihm die letzten Geheimnisse dieses seiner Meinung nach größten musikalischen Genies enthüllt. In diesem Film aus dem Jahr 1978 dirigiert Böhm die Wiener Philharmoniker, mit denen er durch langjährige Zusammenarbeit verbunden war.

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