Mozart, Symphonie Nr. 41 C-Dur KV 551 "Jupiter"

Aus dem Wiener Musikverein mit Karl Böhm, Wiener Philharmoniker

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Beschreibung

Mozarts letzte Symphonie ist ein festliches und förmliches Werk, das sich deutlicher als seine unmittelbaren Geschwister KV 504 und KV 550 an der Vergangenheit orientiert. Es enthält deutliche Reminiszenzen an gewisse Formen des Barock wie etwa die Fuge und das Concerto grosso (zum Beispiel in der Gegenüberstellung klar konturierter Themen und dem Wechselspiel von Solo- und Tutti-Gruppen). Das Finale ist einer der eindrucksvollsten Sätze der gesamten symphonischen Literatur, insofern sich hier auf einzigartige Weise melodischer Fluß und "gelehrter" Fugensatz mischen. Zwar ist der Satz keine Fuge im eigentlichen Sinne; gleichwohl enthält er einiges an faszinierender Imitationsarbeit. Das Thema war im 18. Jahrhundert sehr bekannt und wurde häufig verwendet. Mozart selbst benutzte es in zwei seiner Messen sowie in der Symphonie KV 319. Die Jupiter-Symphonie ist wahrlich das Werk eines Olympiers und muß zusammen mit den beiden voraufgegangenen Symphonien als Mozarts Schlußwort zu einer Gattung angesehen werden, die er auf ein bis dato unerreichtes Niveau erhoben hatte. Der österreichische Dirigent Karl Böhm (1894-1981) war weltberühmt für seine Mozart-Interpretationen. Obwohl er sich in seiner Anfangszeit sehr zu Wagner hingezogen fühlte, wurde Böhm durch seine Freundschaft mit Richard Strauss zu einem profunden Kenner und Bewunderer von Mozart. In seiner Autobiographie schrieb Böhm, Richard Strauss habe ihm die letzten Geheimnisse dieses seiner Meinung nach größten musikalischen Genies enthüllt. Böhms Entdeckung dieser Geheimnisse machte seine Mozart-Interpretationen zu unvergeßlichen Ereignissen. Diese Aufnahme entstand im Juni 1973 im Wiener Musikvereinssaal.

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