Mozart, Violinkonzert Nr. 3 G-Dur KV 216

Aus dem Wiener Musikverein mit Nikolaus Harnoncourt, Wiener Philharmoniker, Gidon Kremer

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Beschreibung

Mozart hat niemals Violinunterricht erhalten; er schien einfach zu wissen, wie man mit der Geige umgeht. Auf seinen Konzerttourneen durch Europa brillierte der kleine Wolfgang nicht nur auf dem Cembalo, sondern auch auf der Violine. Danach verlor er jedoch das Interesse an dem Instrument, vielleicht, weil er es im Orchester des Erzbischofs von Salzburg spielen mußte. Mozart hat seine fünf Violinkonzerte, die alle 1775 in Salzburg entstanden, wahrscheinlich für sich selbst geschrieben. Sie sind eine äußerst persönliche Mischung aller Stilrichtungen, die er auf seinen Reisen kennengelernt hatte. Ein musikalisches Spiegelbild der frühen Klassik und des europäischen Rokoko: aristokratisch, anmutig, humorvoll und herrlich melodisch. Nach Jahrzehnten der Auseinandersetzung mit der Musik des Barock hat sich Nikolaus Harnoncourt in den 80er Jahren den Orchesterwerken Mozarts zugewandt. Dabei stellt sich Harnoncourt mit seiner Behauptung, Mozart sei der "romantischste Komponist überhaupt" gegen jenes Mozart-Bild, das weitgehend unser Musikverständnis prägt. Mozarts Musik sei "dramatisch, dynamisch, häufig direkt und in höchstem Maße emotional" (Harnoncourt). Gidon Kremer erweist sich für Harnoncourt als gleichgesinnter Partner: Der in Riga geborene Violinvirtuose gibt sich auch nicht mit traditionellen Deutungen zufrieden. Mit dem 1. Preis beim Internationalen Tschaikowsky-Wettbewerb in Moskau erreichte der 23jährige 1970 den ersten Höhepunkt seiner Karriere. Seit Jahrzehnten zählt er zu den gefragtesten Geigern der Welt. Eine kleine Sensation war die Mitwirkung der Wiener Philharmoniker bei dieser im Dezember 1984 entstandenen Aufnahme: Das Orchester, berühmt für sein natürliches wie selbstverständlich anmutiges Mozart-Spiel, sträubte sich anfänglich gegen Harnoncourts unkonventionelle Auffassung. Doch wurde die ungewohnte Musizierweise schnell akzeptiert, und die Philharmoniker konzertierten dann oft mit Harnoncourt. Diese Aufnahme entstand im Dezember 1984 im Wiener Musikvereinssaal.

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