Inhalt

Es gibt Landschaften, die scheinen aus dem Geist ihrer Künstler zu entstehen und Künstler, die den Geist der Landschaft atmen, in die sie hineingeboren wurden. Joseph Haydn scheint dafür ein typisches Beispiel abzugeben. Mit ironischem Kunstgriff stellt der Film daher einen fiktiven Haydn seinen eigenen Auswirkungen und damit sich selbst gegenüber. So merkt er mit Erstaunen die Mutation seines Kaiser-Quartetts zur bundesdeutschen Hymne und das noch dazu anlässlich eines Fußballspieles. Seine Spurensuche ist aber auch eine Konfrontation mit der ostösterreichischen Landschaft, ihren Menschen und der genussreichen Küche von heute.
Hauptschauplatz ist – wie könnte es anders sein – das Burgenland und sein Landeszentrum Eisenstadt, das ein großes kulinarisches Angebot zu Haydn bereithält – von der Backstube bis zum Haydn-Bräu. Und auch die Familie Esterhazy – immerhin 40 Jahre Dienstgeber des Komponisten – hat sich durch ihre Nachfolger dem kulinarischen Reigen mit eigener Weinproduktion angeschlossen. Von Eselböcks Taubenkobel erzählt der Film genauso wie von den Haydn gewidmeten kulinarischen Bahnfahrten zwischen Wien und Esterhaza.

Details

  • Produktionsjahr:

    2009

  • Genres:
  • Altersfreigabe:

    0+

  • Audiosprache:

    Deutsch

  • Untertitelsprache:

    keine Untertitel

  • Land:

    Österreich

Besetzung

Galerie

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