Ouverture spirituelle - Claudio Abbado dirigiert Messen von Mozart und Schubert

Von den Salzburger Festspielen mit Claudio Abbado, Orchestra Mozart, Rachel Harnisch, Roberta Invernizzi, Sara Mingardo

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Beschreibung

Die Konzertsaison 2012 der Salzburger Festspiele begann eine neue Reihe mit geistlicher Musik unter dem Titel "Ouverture spirituelle". Auf dem Programm dieses Konzerts aus dem Haus für Mozart stehen die Messe c-Moll KV 139 "Waisenhaus-Messe" von Wolfgang Amadeus Mozart und die Messe Es-Dur D 950 von Franz Schubert. Claudio Abbado, geboren 1933 in Mailand, war einer der berühmtesten Konzert- und Operndirigenten. Großes Einfühlungsvermögen und jahrzehntelange Erfahrung zeichneten ihn als bedeutenden Musiker aus. Claudio Abbado gab 1960 sein Debüt am Teatro alla Scala in seiner Heimatstadt und war von 1968 bis 1986 Musikdirektor dieses Hauses. Er leitete 1965 zum ersten Mal die Wiener Philharmoniker und war von 1986 bis 1991 Musikdirektor der Wiener Staatsoper. 1966 stand er zum ersten Mal am Pult des Berliner Philharmonischen Orchesters, das ihn 1989 als Nachfolger Herbert von Karajans zu seinem ständigen Dirigenten und Künstlerischen Leiter wählte. Von 1979 bis 1988 war er Chefdirigent des London Symphony Orchestra. 1981 gründete er das Chamber Orchestra of Europe, das aus dem European Community Youth Orchestra hervorging und 50 Musiker aus 15 Ländern umfaßt. 1986 gründete er das Gustav Mahler Jugendorchester mit dem Ziel, junge Talente aus verschiedenen Ländern zu fördern. Von 1994 bis 2002 war Claudio Abbado künstlerischer Leiter der Salzburger Osterfestspiele. 1997 gründete er das Mahler Chamber Orchestra. Nach seinem Abschied aus Berlin 2002 übernahm Claudio Abbado 2003 die Leitung des Lucerne Festival Orchestra, das an die große Tradition des einst für Arturo Toscanini gegründeten Schweizerischen Festspielorchesters anknüpft. Seit 2004 leitete er außerdem das von ihm gegründete Orchestra Mozart Bologna. Sein Repertoire umfaßte Werke von J.S. Bach bis Nono. Claudio Abbado erhielt zahlreiche bedeutende Preise und Auszeichnungen, darunter den Ernst von Siemens Musikpreis und das Große Bundesverdienstkreuz mit Stern. Italiens Präsident Giorgio Napolitano ernannte ihn zum Senator auf Lebenszeit. Claudio Abbado starb am 20. Januar 2014 in Bologna.

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