Puccini, La fanciulla del West

Aus der Wiener Staatsoper mit Franz Welser-Möst, Nina Stemme, Jonas Kaufmann, Tomasz Konieczny, Norbert Ernst

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Beschreibung

Goldrausch an der Wiener Staatsoper! Puccinis "Western"-Oper La fanciulla del West konfrontiert Goldgräber, Glücksspiel, Revolver und Whiskey mit Heimweh, Sehnsucht und unglaublicher Einsamkeit: die Wiederentdeckung einer (zu Unrecht) oft vergessenen Oper mit Nina Stemme und Jonas Kaufmann in den Hauptrollen - "das must-see-Paar der Oper einer ganzen Generation" (Financial Times). Es gibt drei Glanzpartien zu absolvieren, die alle unheimlich schwer zu singen sind: Nina Stemme als warmherzige Minnie bietet die ganze emotionale Bandbreite dieser hochdramatischen Rolle, von der verletzlichen Frau bis zur großen Tragikerin, "brillant, tief bewegend, sicher in den hohen Lagen" (Kurier). Jonas Kaufmann als gesuchter und berüchtigter Bandit Ramerrez beweist in seinem Rollendebüt "ideal besetzt, kraftvoll, mit seinem atemberaubend schönen Bariton-Timbre, voller sanfter Italianità" (Kurier), "ein Debütant in einer seiner ohnehin schon besten Rollen - reine Freude für das Publikum" (Die Welt). Tomasz Konieczny, der Sheriff Jack Rance spielt, "erregt unsere Aufmerksamkeit mit seinem kraftvoll ausdrucksstarken, glorreichen Bariton" (Opernglas). Im Jahr 1910 erlebte La Fanciulla seine erfolgreiche Premiere an der Metropolitan Opera in New York. Toscanini stand auf dem Podium und kein Geringerer als Enrico Caruso sang die männliche Hauptrolle. Nach "La Bohème", "Tosca" und "Madama Butterfly" war Puccini nach Amerika gegangen, um nach neuen Materialien und neuen musikalischen Einflüssen zu suchen. Seine Wildwest-Oper ist mit Elementen des Jazz, des Ragtime durchzogen, und wir spüren auch den impressionistischen Einfluss von Debussy. All dies macht das Werk zu einer der modernsten Kompositionen Puccinis und er selbst bezeichnete seine "Fanciulla" als die beste seiner Opern. "Das reiche Spiel des Wiener Orchesters unter Franz Welser-Möst zeigt die Farbe und das Detail von Puccinis Partitur spektakulär" (Financial Times). Regisseur Marco Arturo Marelli überträgt die Handlung vom Goldgräberlager in die Gegenwart, in die heutige Welt der mittellosen Bergleute, die einen Hungerlohn verdienen und den Sinn des Lebens auf die harte Tour herausfinden. Und in dieser rauen Landschaft blüht eine leidenschaftliche, alles besiegende Liebe. Puccini setzt auf das klassische dramaturgische Mittel der Dreiecksbeziehung: eine Frau (Salonbesitzerin Minnie), die zwischen zwei männlichen Rivalen gefangen ist - dem heldenhaften Tenor (Banditen Ramerrez) und seinem Bariton-Herausforderer (Sheriff Jack Rance). "Sie kommen einem Hollywood-Starduo in einer Wildwest-Romanze so nahe, wie die Welt der Oper es nur zu kann." (Financial Times)

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