Puccini, Tosca

Opernfilm mit Bruno Bartoletti, Raina Kabaivanska, Plácido Domingo, Sherrill Milnes, Giancarlo Luccardi

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Beschreibung

Der Maler Cavaradossi wird in der Kirche Sant'Andrea della Valle, in der er ein Altarbild malt, verhaftet. Der Chef der Polizei verdächtigt ihn, den flüchtigen früheren Konsul der Republik Rom versteckt zu halten. Um das Versteck von dem Maler zu erfahren, nimmt Scarpia dessen schöne Geliebte mit sich. Die Forderung des Polizeichefs, Tosca solle sich ihm hingeben, um dadurch die Freiheit ihres Freundes zu erwirken, lehnt sie entschieden ab. Als man aber den gefolterten Maler Cavaradossi hereinschleift, stimmt Tosca dem Wunsche Scarpias zu, um ihren Geliebten vor der Exekution zu bewahren. Scarpia will sein weibliches Opfer umarmen, da stösst sie ihm einen Dolch in die Brust. Aus der vereinbarten Scheinexekution des Malers wird blutiger Ernst, denn Scarpia hatte heimtückisch die Erschießung Cavaradossis angeordnet. Als der ermordete Scarpia gefunden wird, verfolgt man Tosca, die sich von den Zinnen des Castel St. Angelo stürzt. Diese Produktion ist die erste "Tosca"-Verfilmung, die an den Originalschauplätzen der Oper in Rom aufgenommen wurde. Es gelang erstmals, eine Drehgenehmigung zu erhalten, zum Beispiel in der Kirche Sant'Andrea della Valle. Im Palazzo Farnese konnte nicht gedreht werden, da die französische Botschaft dort residiert. Man wich daher in päpstliche Gemächer der Engelsburg aus, wo ein Raum demjenigen im Palazzo Farnese gleicht. Der Schluss der Oper wurde, wie im Libretto vorgesehen, auf der Plattform der Engelsburg gedreht. Doch nicht nur die Umgebung ist authentisch: Tosca tritt in einem Originalkostüm des 18. Jahrhunderts auf. "Eine faszinierende 'Tosca' - Bei dieser Aufzeichnung von Puccinis 'Tosca' hat das Fernsehen seine Chance hundertprozentig genutzt. Was einer realistischen Inszenierung in Bühnenbildern nur als schwacher Abglanz gelingen kann, schaffte die Verfilmung in wahrhaft aufsehenerregender Wirklichkeit. Der Regisseur Gianfranco de Bosio konnte die drei Akte zum größten Teil an den Originalschauplätzen in Rom aufnehmen: eine faszinierende Bereicherung des optischen Geschehens, ja, eine Sternstunde des Fernsehens. Unvergesslich, wie die stilbewusste Kameraführung im ersten Akt den frühbarocken Schauplatz der Kirche Sant'Andrea della Valle bis in die Details der Fresken hinein mitspielen ließ... Die Schönheit der historischen Kostüme und der architektonischen Atmosphäre stimmte auch im zweiten Akt, im Interieur des Palazzo Farnese, und im Finalakt des Castel und der Plattform der Engelsburg wundervoll zusammen. Wie das alles fotografiert war und wie sich die Oper in diesem originalen Szenarium musikalisch und gesanglich entfaltete, kann kaum genug gerühmt werden" (Opernwelt, April 1978).

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