Massenet, Manon

Aus der Wiener Staatsoper mit Bertrand De Billy, Anna Netrebko, Roberto Alagna, Adrian Eröd, Ain Anger

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Beschreibung

Primadonna assoluta und der strahlende Star der internationalen Opernwelt, Anna Netrebko, erhält ein wunderbare Gelegenheit, um ihr "unvergleichliches, samtiges, hypnotisierendes sanft-dunkles Timbre" (Frankfurter Allgemeine Zeitung) zu präsentieren: als tragische Heldin von Jules Massenets "Manon". Das 1884 uraufgeführte Werk ist neben "Werther" die beliebteste Oper des produktiven Komponisten, der im letzten Viertel des 19. Jahrhunderts über das französische Musiktheater regierte. Basierend auf einem Roman aus dem 18. Jahrhundert erzählt "Manon" die Geschichte einer jungen Frau, die sich auf dem Weg in ein Kloster in einen verarmten jungen Adligen, Des Grieux, verliebt. Sie wählt die irdische über die göttliche Liebe und wird von Unglück zu Unglück schließlich als Prostituierte verhaftet und zur Deportation in die Neue Welt verurteilt. Aber vorher stirbt sie in den Armen ihrer Geliebten. Massenets schillernde Partitur bildet eine nuancierte Kulisse für die Tragödie und schwebt zwischen Arien und gesprochenen Dialogen, zwischen Melodrama und récitatif accompagné - immer hochemotional, aber nie kitschig. Anna Netrebko zieht alle Register als impulsive, hybride Femme Fatale und Kinderfrau, die ihrem übermäßigen Verlangen nach sinnlichem Genuss nachgibt. Als ihr strahlender Ritter ist Roberto Alagna ein Des Grieux, der mit seinem lebendigen Timbre und seiner Bühnenpräsenz alle Herzen erobert. Direktor Andrei Serban hat die Handlung auf die 1930er Jahre übertragen, eine Zeit des wachsenden sozialen und politischen Unbehagens, das durch die Sets von Peter Pabst stark hervorgerufen wird. Filmprojektionen, Spiegeleffekte, Plakate und naturalistische Requisiten verstärken die flackernde Nervosität der Partitur. Der Dirigent Bertrand de Billy extrahiert in Massenets Musik jedes Gramm Tragödie, jeden Blitz der Emotionen, jeden Stimmungswechsel und jede Atmosphäre. Mit dem transparenten und klar definierten Spiel seines Orchesters lehnt er den oft kuscheligen, impressionistischen Orchesterstil, der für Massenets Musik oft bevorzugt wird, deutlich ab. Dank dieser Aufnahme wird die Produktion - "eine der glamourösesten der laufenden Saison der Wiener Staatsoper" - auch nach dem Verlassen der Wiener Bühne die Musikliebhaber begeistern.

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