Rossini, Guillaume Tell

Vom Rossini Opera Festival Pesaro mit Michele Mariotti, Juan Diego Flórez, Simón Orfila, Simone Alberghini, Marina Rebeka

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Beschreibung

“Großes Opernkino, mit Masse und Macht, in Breitwand und Surround Sound.” - so sieht die Tageszeitung Die Welt Rossinis "Guillaume Tell" (1829) vom Rossini-Opernfestival Pesaro. Das renommierte Festival hat eine beeindruckende Inszenierung von Rossinis letzter Oper hervorgebracht, die wegen ihrer Vielzahl von hohen Tönen von allen Tenören gefürchtet wird, die die Rolle des Arnold singen - außer vielleicht von dem phänomenalen Juan Diego Flórez, "in einer Klasse für sich" (Deutschlandradio), der diese Rolle hier interpretiert. Das Werk ist ein frühes Beispiel für die romantische Französische Große Oper und setzt mit seiner üppigen Gestaltung und seinen patriotischen Themen selbst neue musikalische und dramaturgische Maßstäbe, indem es die Musik von Bellini, Donizetti, Meyerbeer, Verdi und sogar Wagner vorwegnimmt. Nach einer Aufführung des Werkes sagte Wagner zu Rossini: "Du hast für alle Zeiten Musik geschrieben, und das ist das Beste." Beim Rossini-Festival in Pesaro - zu dessen soliden Referenzen unter anderem Ausgaben gehören, die auf seriöser Recherche und Originaltreue beruhen - wird es in seiner französischen Originalfassung gegeben und beinhaltet neben den vielen großen Chören auch die schöne, aber oft unterlassene Ballettmusik. Die Geschichte von Wilhelm Tell geht auf die Schweiz im Jahr 1307 zurück. Tell führt den Widerstand gegen den repressiven österreichischen Offiziellen Gessler an. Der junge Arnold ist inzwischen ein Schweizer Patriot, liebt aber die österreichische Prinzessin Mathilde. Als Tell sich weigert, Gessler zu gehorchen, zwingt ihn der Österreicher, seinem Sohn einen Apfel vom Kopf zu schießen. Tell hat Erfolg, ist aber im Gefängnis. Arnold nimmt die Fackel der Rebellion auf, trotz seiner Liebe zu Mathilde..... Der britische Regisseur Graham Vick interpretiert den Konflikt der habsburgischen Unterdrücker und der unterdrückten Schweizer als Klassenkonflikt, und die Geschichte des Schweizer Helden wird zum Drama des Widerstands einer Gemeinschaft gegen eine politische, wirtschaftliche und militärische Macht. Es ist eine zeitlose Auseinandersetzung mit Klassenkämpfen, die in drastischen und unvergesslichen Bildern festgehalten werden, wie zum Beispiel die gigantische Treppe, die am Ende von der Decke herabsteigt und Tells Sohn den Weg in eine freie Zukunft weisen wird. Die Sängerinnen und Sänger in diesem "Guillaume Tell" sind "hervorragend bis in kleinste Nebenrollen besetzt", schrieb Deutschlandradio. Und als Arnold meistert Juan Diego Flórez "seine Rolle mit scheinbar müheloser Perfektion" (Österreichs führende Tageszeitung Die Presse). Gelobt wurde auch der junge Dirigent Michele Mariotti, der die Oper zum Leben erweckte, indem das Orchester des Teatro Comunale di Bologna "mit Elan, Größe und Präzision" (Deutschlandradio) spielte.

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