Rudolf Nurejew

(1938-1993)

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Schon gewusst?

  • Schon in der Kirow-Ballettschule erweist sich Nurejew als rebellisch: Er legt provinzielle Manieren an den Tag und will sich nicht unterordnen. Später sagt er, es hätte ihn belastet, dass seine Kommilitonen ihm technisch um Jahre voraus waren
  • Nurejew spielt mehrere Filmrollen. Die bekannteste ist die des Valentino in Ken Russels gleichnamigem Film aus dem Jahr 1977, Tony Richardsons Filmbiographie über Nijinskij mit Nurejew in der Titelrolle 1970 wird nicht vollendet
  • Rudolf Nurejew wird fast nur in Superlativen beschrieben: Da ist vom „Tanzgott“ die Rede, vom „Gott des Lichts“ (Martha Graham), vom „Jahrhunderttänzer“ oder vom „Luther des Balletts“, letzteres wegen der Reinheit seiner Bewegungen
  • 1962 sucht die 42jährige Margot Fonteyn einen neuen Bühnenpartner und entdeckt den 23jährigen Nurejew. Die beiden werden zum gefeierten Traumpaar des Balletts
  • Nurejew betrachtet sich als Nomaden, der nur auf der Bühne zu Hause ist und als Sklaven des Tanzes, weil er fast täglich dreizehn Stunden trainiert. Sein Lebensmotto ist Tschechows „Jeden Tag quetsche ich ein Stück Sklave aus meiner Seele“
  • Rudolf Nurejew stuft sich selber als sexsüchtig ein, auch aus seiner bisexuellen Neigung macht er kein Geheimnis. Einen langjähriger Lebenspartner gibt es dennoch: den zehn Jahre älteren dänischen Tänzer Erik Bruhn
  • Am Ende seines Lebens besitzt das Kind aus ärmlicher Familie unter anderem ein Schloss bei Monte Carlo, eine Inselgruppe bei Capri und Wohnsitze in New York, London und Paris.