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Die finnische Komponistin Kaija Saariaho (*1952) zieht den Zuhörer in ihre Klangwelt hinein: Von der grüblerischen Dunkelheit der ersten Takte an wird das Publikum in den sich entfaltenden Albtraum hineingezogen. Das Libretto von Sofi Oksanen verwebt zwei Erzählungen über eine Schießerei an einer Schule miteinander. Die eine konzentriert sich auf die Schüler und ihre Lehrerin, die zum Zeitpunkt des Massakers anwesend waren. Die zweite spielt in der Gegenwart, auf einer Hochzeit, bei der die Familie des Schützen die Hochzeit ihres unschuldigen Sohnes feiert. Die Intensität des Thrillers wechselt die Zeitebenen und die Mischung aus neun Sprachen. "Das stärkste Werk, das Saariaho in einer Karriere, die sich nun im fünften Jahrzehnt befindet, geschrieben hat" (The New York Times). Regisseur Simon Stone nähert sich diesem vielschichtigen Thema mit Sensibilität und Einfühlungsvermögen, unterstützt von Susanna Mälkkis feiner Lesart der Partitur am Pult des London Symphony Orchestra und einer großartigen Besetzung mit Magdalena Kožená und Sandrine Piau.

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