Salzburger Festspiele

„Salzburg, eine Stadt wird zur Bühne“

Das Klassikportal für Ihren Musikgenuss

Streamen Sie mit fidelio die schönsten Opern, Konzerte, Ballette und Dokumentationen in bester Bild- und Tonqualität – ob unterwegs auf Ihrem Tablet, Computer, Smartphone oder Zuhause auf Ihrem Fernsehgerät.

  • Exklusive Live-Übertragungen
  • Umfangreiches Klassikarchiv
  • Beste Bild- und Tonqualität
  • Streaming auf TV, Tablet, Web & Mobil
Jetzt kostenlos testen

Schon gewusst?

  • Stefan Zweig, einer der erfolgreichsten Autoren Europas in den 1920er und 30er Jahren, wohnhaft in einer prächtigen Villa auf dem Salzburger Kapuzinerberg, schaffte es zu Lebzeiten nicht, bei den Festspielen aufgeführt zu werden. Sowohl Max Reinhardt als auch Hugo von Hofmannsthal verstanden es, das erfolgreich und dauerhaft zu verhindern.
  • 1972 Skandal „Notlicht“ – Thomas Bernhards Stück „Der Ignorant und der Wahnsinnige“ erlebte nur die Premiere und wurde danach nicht mehr aufgeführt, weil totale Finsternis, also auch Abschalten des Notlichts, nicht den Sicherheitsvorschriften des Landestheaters entsprach. Claus Peymann mitsamt seinem Team verweigerten alle weiteren Aufführungen, was von Thomas Bernhard unterstützt wurde.
  • Im Jahr 1985 hing im Festspielhaus der Haussegen schief. Grund für eine handfeste ‚Auseinandersetzung lieferten zwei barbusige Hexen in Verdis „Macbeth“. Der italienische Regisseur Piero Faggioni quittierte den stürmischen Besuch des damaligen Generalssekretärs Otto Sertl auf der Opernbühne mit sechs Ohrfeigen und das über ihn verhängte Hausverbot hatte ein gerichtliches Nachspiel.
  • 1987 war George Taboris Inszenierung von Franz Schmidts „Buch mit sieben Siegeln“ schon nach der Generalprobe gescheitert. Aus Angst vor „Entweihung“ des kirchlichen Raums durch „kompromittierende Szenen“ hatte man die szenische Aufführung verboten. Da halfen auch die bittenden Worte um „Toleranz und Liberalität“ des damaligen Generalsekretärs Franz Willnauer nichts. Die Kollegienkirche wurde von höchster kirchlicher Instanz für die Inszenierung gesperrt.
  • 2001 endete die außergewöhnliche und innovative „Ära Mortier“ mit einem veritablen Skandal. Laut Kritik und Publikumsreaktionen inszenierte Hans Neuenfels die Operette „Die Fledermaus“ von Johann Strauß (Sohn) zu Tode, aber Gérard Mortier fühlte sich glücklich: „Es ist Theater, wie es sein sollte: aufwühlend, provokativ und herausfordernd!“
Jetzt kostenlos testen