Schubert, Symphonie Nr. 8 h-Moll "Unvollendete"

Aus der Orchestra Hall, Chicago mit Georg Solti, Chicago Symphony Orchestra

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Beschreibung

Um Franz Schuberts Achte Symphonie hat sich etwas Mystisches entwickelt. Dies liegt teils an ihrer ungewöhnlichen Tonart h-Moll, an ihrer bruchstückhaften Natur und vor allem daran, daß sie erst viele Jahre nach Schuberts Tod uraufgeführt wurde. 1822 arbeitete Schubert an seiner h-Moll-Symphonie, die später als die "Unvollendete" in die Musikgeschichte einging. Diesen Beinamen erhielt sie, weil der Komponist sie zunächst wie üblich in vier Sätzen plante, jedoch nur die ersten beiden vollständig instrumentierte. Ein Blick auf die erhaltenen Entwürfe der letzten beiden Sätze erklärt vielleicht das Rätsel, warum Schubert das Werk bis zu seinem Tod unbeachtet beiseitelegte und sich lieber der Komposition neuer Werke widmete: Mit dem skizzierten Material konnte er nichts vollenden, was an die Originalität, Größe und Meisterschaft der ersten beiden Sätze hätte heranreichen können. Sie bilden eines der schönsten Werke der gesamten symphonischen Literatur. Sir Georg Solti (1912-1997) war einer der bedeutendsten Dirigenten des 20. Jahrhunderts. "Der letzte große internationale Konzert- und Operndirigent" (The Times), dokumentierte als Kapellmeister der alten Schule mit seiner künstlerischen Arbeit die Eleganz und den Geschmack der mitteleuropäischen Musiktradition. In Budapest studierte er bei den Größen der ungarischen Musik, Dohnányi, Kodály und Bartók. Sein Metier lernte er von der Pike auf als Repetitor an der Budapester Oper. Wichtige Stationen seiner Laufbahn waren München, Frankfurt, London und Chicago. Als gern gesehener Gast aller großen Orchester und Opernhäuser der Welt faszinierte die "Jahrhundertfigur" Solti immer wieder mit der Intensität und Perfektion seiner Aufführungen. Sir Georg Solti starb im September 1997 kurz vor seinem 85. Geburtstag; bis zuletzt hatte er mit scheinbar unerschöpflicher Energie gearbeitet. Soltis bemerkenswerte Zusammenarbeit mit dem Chicago Symphony Orchestra begann 1954, als er das Orchester zum ersten Mal bei den Festspielen von Ravinia, dem Sommersitz des Chicago Symphony, dirigierte. Nachdem er in den folgenden Jahren erneut mehrmals am Pult gestanden hatte, wurde er 1969 zum Chefdirigenten ernannt und bekleidete diesen Posten 22 Jahre lang mit großem Erfolg. Der weltweite Ruhm des Orchesters ist eng mit dem Namen des Dirigenten verknüpft. Diese Aufnahme entstand im Dezember 1978 in der Orchestra Hall, Chicago.

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