Schumann, Cellokonzert a-Moll op. 129

Aus dem Théâtre des Champs-Elysées, Paris mit Leonard Bernstein, Orchestre National de France, Mstislaw Rostropowitsch

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Beschreibung

Mstislaw Rostropowitsch, geboren 1927 in Baku als Sohn eines Cellisten und einer Pianistin, galt als der berühmteste Cellist nach Pablo Casals; fast alle Komponisten seiner Zeit haben eigens für ihn Werke geschrieben: von Britten über Prokofjew und Schostakowitsch bis zu Lutoslawski und Boulez. Im Alter von nur 13 Jahren begann Rostropowitsch seine Karriere als Cellist; 1961 debütierte er als Dirigent. Als Mstislaw Rostropowitsch und seine Ehefrau, die Sopranistin Galina Wischnewskaja, in der UdSSR für den verfemten Alexander Solschenizyn eintraten, wurden sie in den siebziger Jahren mit verschiedenen Repressalien, schließlich mit Ausbürgerung bestraft. Mstislaw Rostropowitsch arbeitete und unterrichtete fortan in aller Welt und leitete 17 Jahre lang als Dirigent erfolgreich das National Symphony Orchestra in Washington, bis er und Galina Wischnewskaja 1990 in ihrer Heimat Rußland feierlich rehabilitiert wurden. Mstislaw Rostropowitsch schaltete sich immer wieder in die politischen Ereignisse ein: 1989 spielte er - ebenso bewegt wie effektsicher - vor der geöffneten Berliner Mauer die Solosuiten von Bach; 1991 eilte er spontan nach Moskau, um gegen den Anti-Gorbatschow-Putsch zu protestieren. Er starb am 27. April 2007 in Moskau. Robert Schumann schrieb sein Cellokonzert in nur zwei Wochen in Düsseldorf. Daß Schumann selbst kein Cellist war, läßt sich an der Behandlung des Soloinstrumentes erkennen: lyrische, weitgeschwungene Themen kontrastieren mit atemberaubend schwierigen Passagen, die dieses Konzert zu einem gefürchteten Stück der Celloliteratur gemacht haben. Die Uraufführung hat Schumann nicht mehr erlebt; sie fand erst vier Jahre nach seinem Tode statt. Diese Aufnahme entstand im November 1976 im Théâtre des Champs-Elysées, Paris.

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