Schumann, Symphonie Nr. 2 C-Dur op. 61

Aus dem Wiener Musikverein mit Leonard Bernstein, Wiener Philharmoniker

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Beschreibung

Nach den Orchesterzyklen von Mahler, Beethoven und Brahms stand 1984/85 Robert Schumann im Mittelpunkt einer Produktion mit Leonard Bernstein und den Wiener Philharmonikern. Schumanns Orchesterwerke gehören zum festen Repertoire der Wiener Philharmoniker. Der romantisch-leuchtende Klang dieses Orchesters und Leonard Bernsteins expressive Interpretation gehen für eine Realisation von Schumanns symphonischem Œuvre eine ideale Verbindung ein. In einem der akustisch besten Konzertsäle der Welt, im "Goldenen Saal" des Wiener Musikvereins, wurden Schumanns Werke aufgenommen. Die heute als Nr. 2 bekannte Symphonie ist genau genommen Schumanns Dritte. Die chronologisch gesehen Zweite Symphonie ist erst zehn Jahre nach ihrer Entstehung - als Nr. 4 - im Druck erschienen. Die C-Dur-Symphonie entstand im Winter 1845/46, unmittelbar nachdem Schumann mit seiner Frau Clara und den Kindern von Leipzig nach Dresden umgezogen war. Er litt schon damals an Angstzuständen, Schlaflosigkeit und Depressionen. Mit wiedergewonnener Kraft begann er sich intensiv mit Werken Bachs auseinanderzusetzen; das spiegeln Satztechnik und Polyphonie der kurz darauf begonnenen C-Dur-Symphonie wider. Schumann bezeichnete die Arbeit an diesem Werk als "Widerstand des Geistes, durch den ich meinen Zustand zu bekämpfen suchte." Am 5. November 1846 wurde die Zweite Symphonie durch Felix Mendelssohn Bartholdy im Leipziger Gewandhaus uraufgeführt.

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