Schumann, Symphonie Nr. 3 Es-Dur op. 97 "Rheinische"

Aus dem Wiener Musikverein mit Leonard Bernstein, Wiener Philharmoniker

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Beschreibung

Nach den Orchesterzyklen von Mahler, Beethoven und Brahms stand 1984/85 Robert Schumann im Mittelpunkt einer Unitel-Produktion mit Leonard Bernstein und den Wiener Philharmonikern. Schumanns Orchesterwerke gehören zum festen Repertoire der Wiener Philharmoniker. Der romantisch-leuchtende Klang dieses Orchesters und Leonard Bernsteins expressive Interpretation gehen für eine Realisation von Schumanns symphonischem Oeuvre eine ideale Verbindung ein. Die Aufnahmen entstanden in einem der akustisch besten Konzertsäle der Welt, im "Goldenen Saal" des Wiener Musikvereins. Fünfsätzige Symphonien, wie Schumanns "Rheinische", sind nicht ganz so selten wie solche mit drei Sätzen; dennoch war zu jener Zeit jede Abweichung von der viersätzigen Norm etwas Außergewöhnliches. Vorläufer der fünfsätzigen Symphonie Schumanns sind Beethovens "Pastorale" und die "Symphonie fantastique" von Hector Berlioz. In späterer Zeit wird dann vor allem Gustav Mahler den traditionellen symphonischen Aufbau endgültig durchbrechen. Ein Aufenthalt in Köln hat Schumann zur Komposition des feierlich-choralähnlichen vierten Satzes inspiriert. Im Dom erlebte er die Erhebung des Erzbischofs Geissel zum Kardinal - eine Zeremonie, die den Komponisten tief beeindruckt haben muß, der seit 1850 Musikdirektor der Stadt Düsseldorf war. Die rheinische Lebensfreude hat den Grundcharakter seiner Dritten Symphonie offensichtlich geprägt, sie war zu seinen Lebzeiten die erfolgreichste seiner vier Symphonien. Die Uraufführung im Jahre 1851 dirigierte Robert Schumann selbst.

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