Sibelius, Symphonie Nr. 2 D-Dur op. 43

Aus dem Wiener Musikverein mit Leonard Bernstein, Wiener Philharmoniker

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Beschreibung

Jean Sibelius (1865-1957) ist der bedeutendste Symphoniker Finnlands. Beeinflußt von der deutschen und russischen Romantik und den Strömungen national geprägter europäischer Musik, schrieb er zahlreiche Orchesterwerke, darunter sieben Symphonien, die die Geheimnisse ihrer atmosphärischen Ausdruckskraft nur widerwillig preisgeben. Ihre großzügige Anlage erinnert an die Weite der finnischen Landschaft. Oft schildern sie, wie Sibelius die Natur betrachtete, die ihm heilig war. Die Zweite Symphonie, 1902 in Helsinki uraufgeführt, ist die populärste der sieben Symphonien des Meisters. Mitte der 80er Jahre begann Leonard Bernstein mit der Einspielung des Gesamtzyklus der Sibelius-Symphonien mit den Wiener Philharmonikern. Durch Bernsteins Tod 1990 fand das Projekt leider ein jähes Ende, nachdem erst die Symphonien Nr. 1, 2, 5 und 7 aufgenommen worden waren. Die Einspielungen erfolgten live im Großen Musikvereinssaal bzw. im Konzerthaus Wien und erhielten hervorragende Kritiken. Über die Aufführung der 1. Symphonie schrieben die Salzburger Nachrichten: "Der philharmonische Klang - der unvergleichliche Strahl der Streicher, die leuchtende und gleichzeitig nie kalte Intensität der Blechbläser - entfaltete sich in einer spätromantischen Pracht, wie sie diesem Orchester nur die ganz Großen entlocken können." Und in der Kritik zur 2. Symphonie hieß es in einer Wiener Zeitung: "Mit rabiater Besessenheit springt Bernstein für Jean Sibelius in die Wogen spätromantischer Gefühle. Er tänzelt und wiegt sich, springt, schlägt unerbittlich drein, schnaubt und singt mit." Kein Wunder, daß Bernstein Sibelius' Musik so leidenschaftlich empfand. In vielerlei Hinsicht gibt es in ihr verblüffende Parallelen zu Gustav Mahler, für den Bernstein sich besonders einsetzte. Tatsächlich gilt Sibelius' Werk neben jenem von Gustav Mahler als bedeutendstes symphonisches Vermächtnis zwischen Spätromantik und Moderne. Und als glühender Verehrer und Fürsprecher Mahlers war Bernstein wie kein anderer geeignet, die Musik von dessen großem Kollegen Jean Sibelius zu verbreiten.

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