Inhalt

"Ariadne auf Naxos" war als einaktige Oper konzipiert, die als Zwischenspiel in einer gekürzten Fassung von Molières Stück "Le bourgeois gentilhomme" aufgeführt werden sollte. Aufgrund des hybriden Charakters des Projekts beschlossen Strauss und sein Librettist schließlich, einen musikalischen Prolog zu schreiben, der das Theaterstück ersetzen sollte. Um dem Konzept und der Inspiration aus dem 18. Jahrhundert gerecht zu werden, hat Strauss das Werk für ein weitaus kleineres Orchester als seine früheren Opern geschrieben. Der Charme einer altmodischen Harlekinade steht neben einer virtuosen Handhabung dreier Soprantypen: Koloratur (Zerbinetta), lyrisch (Komponist) und dramatisch (Ariadne). Die Inszenierung der Wiener Staatsoper mit Gundula Janowitz, René Kollo, Trudeliese Schmidt und Walter Berry sowie den Wiener Philharmonikern unter der Leitung von Karl Böhm wurde von der Kritik begeistert aufgenommen. Vor allem die junge Edita Gruberova als Zerbinetta wurde als "Ereignis des Abends" gefeiert, deren "exquisite Phrasierung, subtiles Timbre und brillantes Koloraturfeuerwerk, serviert mit witzig-charmanter Nonchalance, ihr unendliches Nonchalance dargebotenen brillanten Koloraturfeuerwerk ihr endlose und berechtigte Ovationen einbrachte. Dies war eindeutig ihr endgültiger Sprung an die Spitze der weltbesten Sängerinnen". (Kurier)

Details

  • Produktionsjahr:

    1978

  • Genres:
  • Altersfreigabe:

    0+

  • Audiosprache:

    Deutsch

  • Untertitelsprache:

    keine Untertitel

  • Land:

    Deutschland

Besetzung

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