Tschaikowsky, Der Kaufmann von Venedig

Von den Bregenzer Festspielen mit Erik Nielsen, Christopher Ainslie, Charles Workman, Adrian Clarke, Norman Patzke

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Beschreibung

Tschaikowskys "Kaufmann von Venedig" ist ein weiterer Beweis für David Pountneys Gespür für vergrabene Perlen der Opernliteratur und setzt seine Reihe der Bregenzer Festspiele fort. Das bewährte Team um Keith Warner und eine Elitebesetzung machen die posthume Premiere bei den diesjährigen Bregenzer Festspielen zu einer "Restitution die im Gedächtnis bleibt" (London Telegraph). Der Komponist André Tschaikowsky - dessen Großmutter ihn als Kind unter falschem Namen aus dem Warschauer Ghetto geschmuggelt und nach dem großen russischen Komponisten benannt hatte - machte sich in Großbritannien zunächst als Konzertpianist einen Namen. Trotz seines großen Erfolges war Tschaikowskys wahre Leidenschaft die Komposition. "Der Kaufmann von Venedig", nach William Shakespeares gleichnamigen Stück, sollte dennoch seine einzige Oper bleiben: Der Komponist erlag bald darauf Magenkrebs. Die Partitur ist kompliziert und dunkel, mit brutalen wie auch lyrischen Momenten, sowie geistreichem, stellenweise bitteren Humor. Sie verweigert sich einer bestimmten Einordnung in eine spezifische Kompositionstradition des 20. Jahrhunderts und bezieht sich dennoch intelligent auf Komponisten wie Benjamin Britten, Igor Strawinsky und Claude Debussy. Bassanio (Charles Workman: "mühelose Beherrschung des Tenorregisters", Neue Musik Zeitung), ein junger Adeliger im Venedig der Renaissance verehrt die junge Adelige Portia, nur fehlt ihm das nötige Geld für die Brautwerbung. Deshalb sucht er um einen Kredit beim Kaufmann Antonio an. Antonios Reichtum ist in Schifffahrtsunternehmen gebunden und so schlägt dieser vor, die notwendige Summe vom jüdischen Geldverleiher Shylock zu leihen. Doch Shylock (Adrian Eröd: "stimmlich wie darstellerisch ein Ereignis", Kurier) sieht dies als Chance, mit Antonio eine Rechnung zu begleichen.... "Unter der Leitung von Erik Nielsen klingt diese Oper wunderbar brillant, leichtfüßig, mit komödiantischem Schwung" (Die Zeit). - "Großes, bewegendes Musikdrama" (Stuttgarter Zeitung).

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