Tschaikowsky, Klavierkonzert Nr. 1 b-Moll op. 23

Aus der Berliner Philharmonie mit Herbert von Karajan, Berliner Philharmoniker, Alexis Weissenberg

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Beschreibung

Alexis Weissenberg und die Berliner Philharmoniker unter der Leitung von Herbert von Karajan spielen das Konzert für Klavier und Orchester Nr. 1 b-Moll op. 23 - den Geniestreich des damals vierunddreißigjährigen Peter Iljitsch Tschaikowsky. Hans von Bülow, Solist der Uraufführung 1875 in Boston, schrieb begeistert über dieses Konzert an Tschaikowsky: "Die Ideen sind so originell, so kraftvoll, die Einzelheiten sind so interessant... Sicher würde ich Sie ermüden, wenn ich alle Vorzüge Ihres Werks aufzählte." Alexis Weissenberg, geboren 1929 in der bulgarischen Hauptstadt Sofia, erhielt ersten Klavierunterricht bereits im Alter von drei Jahren. 1946 trat er in die Juilliard School of Music in New York ein, ein Jahr später gab er sein triumphales Debüt in der Carnegie Hall unter George Szell. 1951 trat er in Westeuropa auf und wurde auch hier als einer der großen Klaviervirtuosen seiner Generation gefeiert. 1956 zog Weissenberg sich für ein Jahrzehnt vom internationalen Konzertleben zurück, um zu studieren und zu unterrichten. Im November 1966 feierte er in Paris sein Comeback, das der Beginn einer zweiten großen Karriere wurde. Ein Höhepunkt in seiner künstlerischen Laufbahn war die Zusammenarbeit mit Herbert von Karajan. Alexis Weissenberg beherrschte ein umfangreiches Repertoire von Bach bis zur klassischen Moderne, einen Schwerpunkt bildete die Musik der Romantik. Doch er liebte ebenso den Jazz und hat auch mit eigenen Werken auf sich aufmerksam gemacht. Weissenbergs internationaler Ruhm als Pianist gründete sich besonders auf seine Interpretationen der Werke von Chopin, Tschaikowsky und Rachmaninow. Er starb am 8. Januar 2012 in Lugano. Mit seiner schlanken Gestalt, dem typischen Haarschopf und dem durchdringenden Blick seiner blauen Augen beherrschte Herbert von Karajan (1908-1989) das Dirigentenpult. Wer ihn jemals live oder zumindest in einer seiner zahlreichen Videoaufnahmen dirigieren sah, konnte erleben, wie von Karajan die Musik zur Religion erhob und sie wie deren Hohepriester in einem fasbezweifeln läßt, traf ihn andererseits oft der Vorwurf der Selbststilisierung und kommerziellen Vermarktung seiner Person. Diese Aufnahme entstand im April 1967 in der Berliner Philharmonie.

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