Inhalt

Trotz ihrer exzessiven Gefühlsausbrüche ist die Fünfte Symphonie gerade in formaler Hinsicht ein Musterbeispiel akademischer Perfektion. Zur formalen Einheitlichkeit trägt bei, daß das Schicksalsmotiv, wie die "idée fixe" in der "Symphonie fantastique" von Berlioz in allen vier Sätzen wiederkehrt. Gegenüber der unausweichlichen Wucht der Ecksätze bringen die beiden Binnensätze Lichtblicke, Reminiszenzen an Möglichkeiten von Glück. Besonders das Hornsolo des 2. Satzes mit seiner resignativen Wehmut ist eines der schönsten lyrischen Themen, die Tschaikowsky erfunden hat.
Tschaikowskys Fünfte Symphonie wurde 1974 zum 100-jährigen Geburtstag von Serge Koussevitzky beim Tanglewood Festival aufgenommen. Es spielte das Boston Symphony Orchestra unter Leonard Bernstein. Tschaikowskys Fünfte war eines von Koussevitzkys Paradestücken während der vielen Jahre, in denen er das Bostoner Orchester leitete. "Es war die Handschrift Koussevitzkys, wie sein Thema, eine seiner Nationalhymnen, und ich fühlte seine Anwesenheit auf der Bühne sehr stark." (Leonard Bernstein)

Details

  • Produktionsjahr:

    1974

  • Genres:
  • Altersfreigabe:

    0+

  • Audiosprache:

    keine Sprachinhalte

  • Untertitelsprache:

    keine Untertitel

  • Location:
  • Land:

    Vereinigte Staaten

Besetzung

Galerie

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