Tschaikowsky, Symphonie Nr. 6 h-Moll op. 74 'Pathétique'

Von den Salzburger Festspielen mit Daniel Barenboim, West-Eastern Divan Orchestra

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Beschreibung

Musik als Sprache des Friedens - diese Vision vereint die jungen Musiker des West-Eastern Divan Orchestra, die aus Israel, Palästina, Syrien, Jordanien, Ägypten, Libanon und Europa stammen. Sie spielen gemeinsam in dem Orchester, das Daniel Barenboim 1999 zusammen mit dem palästinensischen Literaturwissenschaftler Edward Said (1935-2003) gründete. Die Musiker propagieren mit ihren Konzerten den Frieden zwischen Völkern und Staaten. 2007 war das WEDO zu Gast bei den Salzburger Festspielen. Hier entstand diese Aufnahme. Nur wenigen Künstlern ist es vergönnt, gleichzeitig als Instrumentalist und als Dirigent eine Karriere aufzubauen, die ihnen in beiden Bereichen einen Rang in der Weltspitze ermöglicht. 1942 in Buenos Aires geboren, lernte Daniel Barenboim bei seinen Eltern Klavier und gab im Alter von sieben Jahren sein erstes Konzert. Später besuchte er die Dirigentenklasse von Igor Markevitch in Salzburg und studierte Komposition bei Nadia Boulanger in Paris. In den fünfziger Jahren debütierte Daniel Barenboim als Pianist, unternahm Konzertreisen und machte Schallplattenaufnahmen mit berühmten Orchestern und Dirigenten. In den sechziger Jahren konzentrierte er sich mehr aufs Dirigieren, und seit dieser Zeit ist Barenboim als Konzertpianist, Kammermusiker und Dirigent gleichermaßen weltberühmt. Seit 1992 ist er Generalmusikdirektor der Staatsoper Unter den Linden, Berlin. Gemeinsam mit dem palästinensischen Literaturwissenschaftler Edward Said (1935-2003) gründete er das West-Eastern Divan Orchestra; hier spielen israelische, palästinensische und arabische Musiker als Zeichen der Annäherung verfeindeter Volksgruppen. Barenboim engagiert sich sowohl in politischer als auch in kultureller Hinsicht und erhielt zahlreiche Preise und Auszeichnungen. Von 2011 bis 2015 war er Musikdirektor der Mailänder Scala, im Herbst 2012 erhielt er den Echo Klassik als Auszeichnung für sein Lebenswerk; 2013 wurde ihm das Große Verdienstkreuz der Bundesrepublik Deutschland verliehen. Bei den Classic Brit Awards 2013 wurde Daniel Barenboim als "Künstler des Jahres" ausgezeichnet. Am 1. Dezember 2013 erhielt Daniel Barenboim den Marion Dönhoff Preis für internationale Verständigung und Versöhnung.

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