Verdi, Macbeth

Aus dem Teatro Regio di Parma mit Bruno Bartoletti, Leo Nucci, Enrico Giuseppe Iori, Sylvie Valayre, Tiziana Tramonti

Das Klassikportal für Ihren Musikgenuss

Streamen Sie mit fidelio die schönsten Opern, Konzerte, Ballette und Dokumentationen in bester Bild- und Tonqualität – ob unterwegs auf Ihrem Tablet, Computer, Smartphone oder Zuhause auf Ihrem Fernsehgerät.

  • Exklusive Live-Übertragungen
  • Umfangreiches Klassikarchiv
  • Beste Bild- und Tonqualität
  • Streaming auf TV, Tablet, Web & Mobil
Jetzt kostenlos testen

Beschreibung

William Shakespeare (1564-1616), der bedeutendste Autor der Theatergeschichte, hat auch die Oper entscheidend geprägt: Seine Dramen regten eine Vielzahl von Opernkomponisten zur Vertonung an. Die Entwicklung begann bereits im 17. Jahrhundert ("The Fairy Queen" nach "A Midsummer Night's Dream" von Henry Purcell) und kann bis in unsere Zeit weiterverfolgt werden. "Macbeth" ist Giuseppe Verdis zehnte Oper und zugleich seine erste Auseinandersetzung mit dem Werk William Shakespeares. Die Uraufführung erfolgte 1847 in Florenz; achtzehn Jahre später wurde in Paris eine revidierte Fassung vorgestellt. Mit seiner dramatischen Prägnanz setzte "Macbeth" neue Maßstäbe, denen Verdi fortan treu bleiben sollte. Die Sonderstellung dieser Oper, von der er sagte, daß er sie mehr liebe als alle seine anderen Opern, sah Verdi in der gelungenen Synthese von Musik und Drama. Vor allem die Figur der Lady Macbeth, die Verdi zur eigentlichen Hauptrolle seiner Oper machte, nahm sowohl bei der Komposition als auch bei der Probenarbeit viel Zeit in Anspruch. Obwohl "Macbeth" im Schatten der "großen" Opern Verdis steht, gilt das interessante Werk als Geheimtip unter Kennern und hat in den vergangenen Jahrzehnten einen Platz im internationalen Repertoire zurückgewonnen. Schottland, im 11. Jahrhundert. Hexen prophezeien dem Feldherrn Macbeth, daß er König von Schottland sein werde; sein Begleiter Banco erfährt, er werde Vater von Königen sein. Lady Macbeth, von Ehrgeiz getrieben, stachelt ihren Gatten an, König Duncan zu töten, um so die verheißene Königswürde zu erlangen. Mit dem Mord hat sich die erste Prophezeiung erfüllt. Um die zweite Weissagung zu verhindern, bedrängt Lady Macbeth ihren zögernden Gemahl erneut; er läßt daraufhin Banco töten, doch dessen Sohn Fleance kann den Mördern entkommen. Macbeth wird vom Entsetzen über seine Greueltaten gepeinigt, und auf einem Festbankett erscheint ihm der Geist des ermordeten Banco. Macbeth befragt erneut die Hexen nach seiner Zukunft. Sie prophezeien ihm, er werde König bleiben, bis der Wald von Birnam gegen ihn vorrücke. Lady Macbeth verfällt dem Wahnsinn und gibt den Mord an König Duncan preis. Ein Heer, angeführt von Malcolm, dem Sohn des ermordeten Königs, und dem Adligen Macduff, tritt zum Kampf gegen Macbeth an. Und wieder erfüllt sich die Prophezeiung der Hexen: Die Soldaten tragen zur Tarnung Zweige des Waldes von Birnam vor sich. Macbeths Schicksal ist besiegelt...

Empfehlungen

Jetzt kostenlos testen