Verdi, Otello

Von den Salzburger Festspielen mit Riccardo Muti, Marina Poplavskaya, Aleksandrs Antonenko, Carlos Álvarez, Barbara Di Castri

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Beschreibung

Nach 36 Jahren stand Giuseppe Verdis Meisterwerk endlich wieder auf dem Spielplan der Salzburger Festspiele. Der italienische Dirigent Riccardo Muti lenkt die Solisten, Chor und Orchester "wie einen luxuriösen Nobelschlitten durch das abgründige, doppelbödige Werk - schnittig, rasant, glatt und gewandt" (FAZ). Die junge russische Sopranistin Marina Poplavskaya gab, am Beginn einer Weltkarriere stehend, ihr Salzburg-Debüt: "Ein erstaunliches Register mit noch jungen Tiefen und mädchenhaften Spitzen, eine strahlende, volle Mittellage und Höhe, ein Timbre wie aus Seide, Sekt und Sandpapier, ein großer lyrisch-dramatischer Sopran" (Tagesspiegel). Die beiden männlichen Hauptpartien sind mit dem herausragenden lettischen Tenor Aleksandrs Antonenko und dem spanischen Star-Bariton Carlos Álvarez hochkarätig besetzt. Die Dramen William Shakespeares haben Giuseppe Verdi sein Leben lang fasziniert. Mit "Macbeth" schrieb er 1847 seine erste Oper nach Shakespeare; Pläne einer Vertonung von "King Lear" oder "Hamlet" begleiteten ihn Jahrzehnte hindurch, ohne jedoch verwirklicht zu werden. Die Uraufführung der Oper "Otello" 1887 - vierzig Jahre nach "Macbeth" - an der Mailänder Scala war ein kolossaler Triumph für Verdi, der seit "Aida" (1871) lange Zeit kein neues Bühnenwerk komponiert hatte. Das Libretto nach Shakespeares "Othello" schrieb der als Dichter und Musiker gleichermaßen talentierte Arrigo Boito. Die Zusammenarbeit der beiden Künstler gilt als ideale Verbindung zwischen Librettist und Komponist; Verdis letzte Oper "Falstaff" - ebenfalls nach Shakespeare - ist auch Produkt dieser Allianz. "Otello" stellt einen Höhepunkt nicht nur in Verdis Schaffen, sondern in der Geschichte der Oper überhaupt dar. Die für Sänger und Orchester gleichermaßen raffiniert geschriebene Musik und das mit höchstem dramaturgischen Geschick verfaßte Libretto machen eine Aufführung der Oper um Intrige und Eifersucht zu einem faszinierenden Erlebnis. Zypern, Ende des 15. Jahrhunderts. Othello, venezianischer Gouverneur auf Zypern, wird nach einer siegreichen Schlacht von der begeisterten Menge begrüßt. Der Offizier Jago haßt Othello, weil dieser nicht ihn, sondern Cassio zum Hauptmann befördert hat, und inszeniert ein Komplott. Zunächst bewirkt er die Degradierung Cassios, dann redet er Othello ein, seine Gemahlin habe ein Verhältnis mit jenem. Desdemona liefert unbewußt weitere 'Beweise', die Othello von ihrer angeblichen Schuld überzeugen. Als sie für Cassio um Gnade bittet, weist Othello sie zurück und beschließt, an beiden Rache zu üben. Eine Delegation aus Venedig trifft ein, um Othello zurückzuberufen und Cassio zu seinem Nachfolger zu bestellen. Während der Begrüßung kommt es zum Eklat. Rasend vor Eifersucht verflucht Othello seine Gemahlin. In derselben Nacht weckt er sie und sagt ihr, daß er sie nun töten müsse. Während Desdemona ihre Unschuld beteuert, erwürgt er sie. Jagos Gemahlin Emilia stürzt herbei und klärt ihn über Jagos Intrige auf. Verzweifelt erdolcht sich Othello.

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