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„Rigoletto“ ist ein Opernkrimi der besonderen Art: Der zynische Hofnarr Rigoletto verspottet seine Mitmenschen, sehr zur Freude seines lüsternen Dienstherren, des Herzogs von Mantua, während Graf von Monterone, dessen Tochter erst jüngst ein Opfer des Herzogs geworden ist, Rache schwört. Rigoletto versucht, seine geliebte Tochter Gilda vor der Öffentlichkeit und den Ränkespielen bei Hofe zu verbergen, doch sie geht ausgerechnet mit dem Herzog eine Liaison ein. Rigoletto wendet sich an den Auftragsmöder Sparafucile und verlangt den Tod seines Dienstherrn - doch wer ist der Leichnam in jenem Sack, den Sparafucile Rigoletto schlussendlich übergibt?

Halb Tragödie, halb romantisches Schauermärchen ist „Rigoletto“ eine Verschmelzung von Realem und Fantastischem und damit der ideale Stoff für den international gefragten Regisseur Philippe Arlaud, der erstmals im Steinbruch St. Margarethen inszeniert. Die einmalige Größe der Hauptbühne im Steinbruch St. Margarethen ermöglicht es, die Geschichte von Verdis „Rigoletto“ in neuen und bislang unbekannten Dimensionen zu erzählen. Die schroffe Felsenlandschaft des Steinbruchs St. Margarethen ist der ideale Inszenierungsort, der aus Bildern, Musik und Gefühlen ein einzigartiges Opern-Panorama der Superlative schafft.

Mit Anja Bihlmaier übernimmt erstmals eine Dirigentin die musikalische Leitung im Steinbruch St. Margarethen. Die aktuelle stellvertretende Generalmusikdirektorin am Staatstheater Kassel gilt als Shootingstar der deutschen Opernszene.

Mit der spanischen Sopranistin Elena Sancho Pereg als Gilda kehrt die 2016 bei der Oper im Steinbruch gefeierte Sängerin der Adina in Donizettis „Der Liebestrank“ zurück. Mit ihr alterniert in dieser Rolle die Sopranistin Tatiana Larina, die zuletzt u. a. an der Oper Köln in der Titelrolle von Donizettis „Lucia di Lammermoor“ begeisterte. Für die Titelrolle des Rigoletto konnten mit dem Bariton Vladislav Sulimsky vom Mariinsky Theater in St. Petersburg und dem italienischen Sänger Davide Damiani – gefeierter Scarpia in Puccinis „Tosca“ bei der Oper im Steinbruch 2015 – zwei hervorragende Künstler gewonnen werden. Für die Partie des Herzogs werden gleich drei erstklassige Tenöre im Steinbruch zu hören sein: Yosep Kang, Arthur Espiritu und Jesús León. Der koreanische Tenor Yosep Kang gastiert weltweit an führenden Häusern mit Glanzrollen wie dem Herzog in Verdis „Rigoletto“ oder Riccardo in „Un ballo in maschera“. Arthur Espiritu und Jesús León sind ebenfalls gefragte Tenöre ihres Fachs. Mit dem Symphonieorchester des Slowakischen Rundfunks und dem Philharmonia Chor Wien unter der Leitung von Walter Zeh werden wieder zwei herausragende Klangkörper zu erleben sein.

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