Verdi, Rigoletto

Opernfilm mit Riccardo Chailly, Ingvar Wixell, Edita Gruberová, Luciano Pavarotti, Victoria Vergara

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Beschreibung

Der mißgestaltete Hofnarr Rigoletto weiß seinen lasterhaften Herrn, den Herzog von Mantua, zu immer neuen amourösen Abenteuern anzustacheln. Keine Schönheit, die vor seinen Nachstellungen sicher wäre, und nicht einmal die Damen des Hofes sind für den adligen Lüstling tabu. Rigoletto steigert die Bosheit noch, indem er mit seinen Sticheleien die Familien verspottet, deren Töchter verführt wurden. Die Verachtung, die ihm allenthalben zuteil wird, scheint Rigoletto nichts auszumachen. Besorgt wird er erst, als ihn der Vater eines Opfers ob seiner Bosheit verflucht - denn auch der Narr hat eine Tochter: die liebliche Gilda. Das Schicksal nimmt seinen Lauf, und Rigoletto wird schließlich das Opfer seiner eigenen Intrigen, als er dem Herzog unwissentlich seine eigene Tochter in die Hände spielt. Verzweifelt schwört er Rache. Doch der geplante Mordanschlag mißlingt, denn Gilda ist dem Herzog verfallen und opfert ihr Leben für den Geliebten... Es dürfte kaum einen Film geben, der die italienische Renaissance üppiger und realistischer eingefangen hat als Jean-Pierre Ponnelles Inszenierung des "Rigoletto" von Giuseppe Verdi (1851). Die Verfilmung steht ganz im Zeichen des Tenors Luciano Pavarotti, der mit der Darstellung des zynischen, ausschweifenden Herzogs von Mantua eine seiner bedeutendsten Leistungen vollbringt. Nicht minder hinreißend ist der schwedische Bariton Ingvar Wixell als Rigoletto. Seine Tochter Gilda wird von Edita Gruberova, einer der herausragendsten Koloratursopranistinnen unserer Zeit, dargestellt. Dem Regisseur Jean-Pierre Ponnelle, "dessen Bühnen- und Fernseharbeit der Operninterpretation eine neue und außerordentlich farbige Lebenskraft verliehen hat" (The New York Times), dem gefeierten italienischen Kameramann Pasqualino de Santis (Tod in Venedig) und dem Architekten Gianni Quaranta ist es gelungen, eine faszinierende, einzigartige Atmosphäre zu schaffen. Die Tragödie wird nicht zuletzt deshalb so authentisch umgesetzt, weil sie an historischen Orten gedreht wurde: Das 1618 erbaute Teatro Farnese in Parma, der Palazzo Te zu Mantua mit seinen berühmten Fresken von Giulio Romano und das im Stile Palladios gestaltete Teatro Olimpico in Sabbioneta sind Schauplätze der Handlung. Mit ihren effektvollen Szenen regten die Stücke des französischen Dramatikers Victor Hugo (1802-1885) viele Komponisten zur Vertonung an; er zählt zu den größten und berühmtesten Autoren Frankreichs. Heute sind Hugos Bühnenwerke außerhalb Frankreichs vor allem durch Opern wie "Lucrezia Borgia", "Rigoletto" (nach Hugos "Le Roi s'amuse"), "La Gioconda" (nach "Angelo, tyran de Padoue") oder - als Film und Musical - "Der Glöckner von Notre-Dame" und "Les Misérables" lebendig.

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