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Beethoven widmete sein letztes Werk, das er für die Gattung der Violinsonaten komponierte, dem französischen Virtuosen Pierre Rode. Das Thema des Allegro assai erinnert an Beethovens 4. Klavierkonzert. Abgesehen davon ist dieser Satz jedoch ein Musterbeispiel für das ideale Zusammenspiel von Klavier und Violine, welches junge Komponisten wie Franz Schubert nachhaltig inspirierte. Auch der zweite Satz weist dieses "dialogische Prinzip" in vielfältiger Weise auf: Klavier und Violine wechseln sich unentwegt in Begleit- und Melodiefunktion ab. Der vierte Satz ist ein Variationssatz, dessen Thema angelehnt ist an ein damals populäres Lied aus dem Singspiel: "Der lustige Schuster" von Johann Adam Hiller. Die unterschiedlichen Charaktere der einzelnen Abschnitte bieten vor allem dem Violinisten Möglichkeiten seine interpretatorischen sowie technischen Fähigkeiten zu demonstrieren.

Bei diesem bei den Salzburger Festspielen aufgenommenen Sonatenzyklus spielt der griechische Geiger Leonidas Kavakos gemeinsam mit dem italienischen Pianisten Enrico Pace die kompletten Violinsonaten von Ludwig van Beethoven in zehn Einzelfolgen, eine für jede Sonate. Kavakos ist heute einer der meist bewunderten und begehrtesten Künstler - vom Klassik-Magazin The Strad als "The Violinist of Violinists" bezeichnet - Leonidas Kavakos gewann 1985 im Alter von nur 18 Jahren den Internationalen Sibelius-Wettbewerb, als jüngster Teilnehmer dieses Jahres, bevor er eine Reihe weiterer Spitzenpreise erhielt. Pace ist ein ebenso berühmter Zeitgenosse und Gewinner des ersten Preises bei den Wettbewerben 1987 International Yamaha und 1989 International Franz Liszt. "Zusammen machen diese beiden Gegensätze Magie" (Buffalo News), "ein ideal abgestimmtes, technisch perfektes Duo" (Die Presse).

"Die seidige Süße von Kavakos' Stradivari war jenseits von Schönheit." (Dallas Morgennachrichten)

"Ein Magier der Geige, der auch nur den kleinsten Atemzug eines Tons Ausdruck verleiht." (Der Tagesspiegel)

"Atemberaubend... er könnte der zutiefst befriedigendste Geiger sein, der heute auftritt." (Philadelphia Nachforschender)

Er ist nicht nur ein außergewöhnlicher Geiger, er ist auch ein ausgezeichneter Musiker..... bietet ein fesselndes Zuhören. Sein klassischer Stil ist makellos, und der Ton.... ist durchweg ideal. Er ist von seinem Partner sehr gut bedient. Record Review / David Mellor, Daily Mail (London) / 13. Januar 2013

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