Wagner, Das Rheingold

Opernfilm mit Herbert von Karajan, Thomas Stewart, Brigitte Fassbaender, Peter Schreier, Zoltán Kelemen

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Beschreibung

Richard Wagners "Das Rheingold", inszeniert und dirigiert von Herbert von Karajan, in einer Studioproduktion fürs Fernsehen - der grandiose Auftakt zu einem fragmentarisch gebliebenen verfilmten "Karajan-Ring". Welt der Götter - Welt der irdischen Elemente: Herbert von Karajan ist es gelungen, den Kontrast zwischen der Welt der Götter und dem irdischen Bereich stark und differenziert herauszustellen. In seinem Konzept gibt es eine angedeutete Vorahnung der Götterdämmerung'. Im Vorspiel tritt der Mensch, der Held, noch nicht in Erscheinung, hier sind es die irdischen Elemente, Feuer, Wasser und Erde, welche die Macht der Götter in Grenzen halten. Nur scheinbar siegreich zieht Wotan mit den Seinen in Walhalla ein. Der eigentliche Sieger heißt Loge. Ausgehend von der Inszenierung bei den Salzburger Osterfestspielen hat Georges Wakhevitch Bühnenbilder und szenische Verwandlungen entworfen, die Karajans Konzept mit allen zu Gebote stehenden technischen Mitteln unterstreichen. Dynamisch, voll naturhafter Bewegung ist die Tiefe des Rheins, aber auch in Nibelheim im Innern der Erde, den Gängen, Stollen und Gewölben, die zu Alberichs Reich hinabführen, haben die Fels- und Erdformationen neben aller Bizarrheit etwas organisch Wucherndes an sich. Mit den Sängerdarstellern, allen voran Peter Schreier als Loge, hat Karajan ein Ensemble zur Hand, das seinen Intentionen entgegenkommt. Thomas Stewart ist ein nobel singender Wotan. Neben ihm die grandiose Brigitte Fassbaender als Fricka: etwas von tiefer Verbitterung liegt über der Figur. "Hinter der Vorliebe für raffinierte technische Effekte verbirgt sich bei dem Maestro ein Konzept, das unbedingt Interesse verdient. Wohl kaum zuvor ist es gelungen, den Kontrast zwischen der Welt der Götter und dem irdischen Bereich so stark und differenziert herauszustellen ... Gleich den optischen Effekten auf dem Bildschirm schillerte und funkelte Wagners Musik in erregenden Farben." (Salzburger Nachrichten, 2.6.1981) "Karajans Pläne für einen kompletten Ring' auf Video kamen nur bis zum Vorabend', aber der sieht verheißungsvoll aus. Ernst Wild führt eine bemerkenswerte Video-Regie nach Vorstellungen des Maestros. Johannes Dreher schuf die atmosphärischen Projektionen, die ein riesenweites Götterreich suggerieren, Utz Elsässer, Georges Wakhevitch und Jean Forrester bürgen für die optische Seite. Da gibt es wirklich Riesen, Nibelheim ist gruseliges Sklavenreich, die Verwandlung Alberichs ist cinematographische Meisterleistung. Eine ebenso spannende wie werkdienliche, effektvolle Umsetzung." (Orpheus, Mai 1991)

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