Wagner, Die Meistersinger von Nürnberg

Von den Salzburger Festspielen mit Daniele Gatti, Michael Volle, Roberto Saccà, Georg Zeppenfeld, Markus Werba

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Beschreibung

"Die bejubelte Premiere gerät zur fabelhaften Zeitreise" (Stern). Wo keine Politik ist, herrscht bei Wagner die Kunst. Ihre Regeln sind die Regeln des Lebens, wer in ihr reüssiert, hat sozialen Erfolg. Er hoffe auf eine "ästhetische Weltordnung", schrieb Wagner 1880. Im Nürnberg der "Meistersinger" ist sie vorweggenommen. Der junge fränkische Ritter Walther von Stolzing ist nach Nürnberg gekommen und hat sich in Eva verliebt. Die Tochter des reichen Goldschmieds Veit Pogner wurde von ihrem Vater jedoch demjenigen zu Braut bestimmt, der am Johannistag beim öffentlichen Wettstreit der Meistersinger den Preis erringt. Walther ist fest dazu entschlossen und bewirbt sich deshalb um Aufnahme bei den Meistersingern. Er soll ein Probelied vortragen, das vom gestrengen Stadtschreiber und Merker Sixtus Beckmesser beurteilt wird. Da dieser sich ebenfalls für Eva interessiert, ist es kaum verwunderlich, daß Walther die Prüfung nicht besteht. Als der Ritter in der Nacht mit Eva fliehen will, wird er vom Schuhmacher Hans Sachs daran gehindert. Als einziger unter den Meistersingern hat Sachs Walthers Talent erkannt und beschlossen, den Liebenden zu helfen. In derselben Nacht bringt Beckmesser der von ihm verehrten Eva ein Ständchen, das nicht nur allerlei Mißverständnisse, sondern auch eine allgemeine Prügelei nach sich zieht. Beim Preissingen am folgenden Morgen wird Beckmesser mit Hilfe von Sachs lächerlich gemacht, und Walther erringt mit seinem Lied Evas Hand und die Meisterwürde. Als er auf letztere verzichten will, ermahnt ihn Sachs in seinem berühmten Schlußgesang "Verachtet mir die Meister nicht", bevor alle den weisen Schuhmacher und seine klugen Worte feiern. "Bei Herheim verselbstständigen sich Figuren, werden Ideen lustvoll ausgereizt. Doch mögen die Fundamente der Logik märchenhaft außer Kraft gesetzt sein - es regiert unentwegt eine überragende, subtil an der Musik orientierte Präzision der szenischen Umsetzung" (Der Standard). "Hand aufs Herz: Wir haben schon lange nicht mehr so eine lustige und großartige Gewaltorgie gesehen wie diese - und alles ohne einen Tropfen Blut. In den brillanten Details der Personenführung hat die Regie noch weitere Paten bemüht: Sie heißen Wilhelm Busch, Walt Disney. So zackig und überpointiert wie Comicfiguren chargieren Sachs und Beckmesser, David und Magdalene, Ritter Stolzing und sein Evchen, Meister Pogner und die Lehrjungen. Wie im Trickfilm ergeben sich wunderliche Dinge aus dem Alltäglichen, Nächstliegenden. Und wie Comicfiguren schlagen sie einander und bluten doch nicht" (Frankfurter Allgemeine). "Mehr diebisches Vergnügen hat der erste 'Meistersinger'-Akt nie gemacht" (Süddeutsche Zeitung).

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