Wagner, Lohengrin

Von den Bayreuther Festspielen mit Peter Schneider, Paul Frey, Cheryl Studer, Manfred Schenk, Gabriele Schnaut

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Beschreibung

Mit Streifen wie "Aguirre, der Zorn Gottes", "Rescue Dawn", "Bad Lieutenant" und vor allem mit "Fitzcarraldo" rückte Werner Herzog (*1942), einer der führenden deutschen Regisseure und Drehbuchautoren, in die erste Reihe internationaler Filmemacher. Mit seiner hinreißend schönen Inszenierung des "Lohengrin" gab er 1987 ein überzeugendes Debüt bei den Bayreuther Festspielen. Diese Produktion zeichnet sich durch eine ähnliche Besessenheit aus, wie sie manche von Herzogs Filmhelden charakterisiert. Bei den (häufig von Klaus Kinski verkörperten) Protagonisten handelt es sich meist um einsame, geheimnisumwitterte Männer; mit Lohengrin fand Herzog ein kongeniales Sujet. Mit den eindringlichen Bildern und opulenten Dekorationen von Henning von Gierke ist diese Produktion nicht nur intelligent, faszinierend und schlüssig, sondern schlichtweg grandios zu nennen. Die Presse lobte einmütig Paul Freys klare und sanfte Stimme sowie Cheryl Studers großartige Musikalität und ihr transparentes Timbre. "Wundersam ästhetische Bayreuther Lohengrin-Inszenierung ... man konnte sich der Magie der schönen Bilder nicht entziehen... Die Landschaftsbilder, die der Ausstatter Henning von Gierke in milden und schmelzenden Farben auf die Bühne gezaubert hat, wirken wie Märchenbuch-Illustrationen aus dem vorigen Jahrhundert" (FonoForum). Antwerpen, im Mittelalter. Graf Telramund beschuldigt Elsa von Brabant des Mordes an ihrem Bruder. König Heinrich ordnet ein Gottesgericht an; doch keiner der anwesenden Ritter wagt es, im Kampf auf Leben und Tod für Elsa gegen Telramund zu streiten. Da naht ein von einem Schwan gezogener Kahn, dem ein fremder Ritter entsteigt. Er wird für Elsa kämpfen und sie nach dem Sieg zur Frau nehmen, aber niemals darf sie ihn nach Namen und Herkunft fragen. Der Fremde besiegt Telramund, schenkt ihm jedoch das Leben. Telramund und seine Frau Ortrud haben in Elsa Zweifel über die Herkunft ihres künftigen Gemahls geweckt; in der Brautnacht stellt sie ihm die verhängnisvolle Frage. Da stürzt Telramund herein, um Lohengrin zu töten, doch der Ritter streckt seinen Angreifer nieder. Vor dem König gibt er sich zu erkennen: Er ist Lohengrin, der Sohn des Gralskönigs Parsifal, und wurde zur Verteidigung Elsas hierher entsandt. Doch nun, da seine Identität bekannt sei, müsse er seine Braut verlassen...

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