Wagner, Tannhäuser

Von den Bayreuther Festspielen mit Giuseppe Sinopoli, Richard Versalle, Cheryl Studer, Ruthild Engert-Ely, Wolfgang Brendel

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Beschreibung

Tannhäuser befindet sich im Venusberg, sehnt sich aber zurück zur Erde. Mit einem Preis- und Danklied versucht er, die Göttin der Liebe zu bewegen, ihn ziehen zu lassen. Weder Liebeszauber noch Fluch vermögen ihn weiterhin zu fesseln. Bei seinen Worten "Mein Heil ruht in Maria" versinkt der Venusberg. Frühling am Fuße der Wartburg. Der Landgraf mit seinem Gefolge findet den einstigen Ritter und Minnesänger Tannhäuser. Freudig wird er im Kreise begrüßt. Voll Sehnsucht hat Elisabeth auf ihn gewartet. In der Sängerhalle auf der Wartburg gesteht Elisabeth Tannhäuser ihre große Liebe. Vor dem Landgrafen und vielen Gästen sollen die Sänger im Wettkampf das Wesen der Liebe ergründen. Wolfram, Walter und Biterolf werden von Tannhäuser unterbrochen, der schließlich in glühender Leidenschaft die Göttin der Liebe preist. Bestürzt erkennt man, daß er im Venusberg gewesen ist. Tannhäuser wird mit Verbannung gestraft und schließt sich Pilgern an, die nach Rom ziehen. Inzwischen ist es Herbst geworden. Elisabeth fleht vor dem Marienbilde um die Erlösung Tannhäusers. Die Pilger kommen von ihrer Bußfahrt zurück, doch ohne Tannhäuser. Elisabeth ist dem Tode nahe. In tiefer Ergriffenheit bleibt Wolfram allein zurück und entdeckt schließlich den völlig zerknirschten Tannhäuser. Der Papst hat ihn verflucht. Erlösung sei ihm nur dann beschieden, wenn der Stab des Papstes wieder zu grünen anfange. Tannhäuser ist entschlossen, für immer zu Venus zurückzukehren. Doch der Name Elisabeth bringt ihn zur Besinnung. Ein Trauerzug kommt von der Wartburg mit der toten Elisabeth. Tannhäuser sinkt an ihrem Sarg nieder und stirbt mit den Worten "Heilige Elisabeth, bitte für mich". Pilger kommen und tragen den ergrünten Stab; Erlösung und Gnade sind Tannhäuser durch die Liebe einer Frau zuteil geworden. "Donnernder Applaus, Begeisterung", schrieb die FAZ; von einem "triumphalen Erfolg, mit wahren Beifallsstürmen" berichtete die römische Tageszeitung "La Repubblica" über die Premiere 1989 bei den Bayreuther Festspielen. In der Regie Wolfgang Wagners wurde "Tannhäuser" zu einem Höhepunkt des Festspielprogramms der 80er Jahre. Giuseppe Sinopolis Elan verlieh der abstrakten Schlichtheit der Inszenierung kraftvolles Leben. Für seine Tannhäuser-Inszenierung hat Wolfgang Wagner einige der großen Wagner-Sänger der Zeit engagiert.

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